Anzeige:

Sonntag, 02.09.2012 15:01

"Goldrausch": Siegeszug des Online-Selbstverlegens

aus dem Bereich Sonstiges

Der Weg zur Veröffentlichung ist für die Autoren einfach: Sie müssen nur ihr Manuskript in eine bestimmte Form bringen und es dann auf der Online-Plattform eines Lesegeräts - wie beispielsweise dem Kindle von Amazon, dem iPad von Apple oder dem eReader von Sony - hochladen. Um Präsentation, Abwicklung der Verkäufe und Schutz vor Vervielfältigung kümmert sich der Anbieter und behält dafür einen Teil des meist sehr niedrigen Buchpreises. Jonas Winners Thriller "Berlin Gothic" ist bei Amazon beispielsweise für 0,99 Euro zu haben, Michael Prescotts "Riptide" für 2,45 Euro. Die traditionellen Verlage bleiben erstmal außen vor.

Anzeige

Selbstverlegen als Sprungbrett

Aber nicht jedes Buch habe das Zeug zum Online-Bestseller, sagt Star-Autorin Hocking. "Jeder kann auf "Upload" klicken und etwas ins Internet schmeißen, aber ein Produkt zu erstellen, das die Menschen auch wirklich kaufen wollen und das dann auch zu bewerben, ist eine Menge Arbeit." Hockings letztendliche Antwort darauf war eine, die Verlegern Mut macht. "Ich habe meinem Agenten gesagt, dass ich mit dem Selbstverlegen aufhören und meine Bücher wieder in die Geschäfte bringen möchte." Das Selbstverlegen war für sie ein Sprungbrett.

Auch Verlage können profitieren

Denn auch die Verlage können vom "Self Publishing" profitieren: Sie müssen sich nicht mehr auf ihr Bauchgefühl und einige Testleser verlassen, wenn sie ein Buch herausbringen, sondern können sich aus dem von vielen Lesern bewerteten und durchforschten Online-Buchmarkt die Juwelen herauspicken. "Es ist eigentlich wie früher mit dem Haufen der unverlangt eingesandten Manuskripte", sagte Hockings dem Verleger Andrew Martin von der "USA Today". "Der wird durchgesucht und das Beste kommt nach ganz oben. Ich kaufe dann nicht wirklich ein einzelnes Buch, sondern baue eine Karriere mit einem Autor auf."

Marcel Petritz / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
Weitere Meldungen zum Thema:
Amazon: Kindle Fire ist "ausverkauft"
Infoseiten zum Thema:
onlinekosten.de Community
 Suche

  News
Donnerstag, 28.08.2014
Trotz Kostendruck: Zalando will weiterhin kostenlose Retouren anbieten
Urteil: "Kostenloses" Flirtportal darf nicht kostenpflichtig sein
Telekom: Offenbar erneut Störung der IP-Telefonie
Telekom startet Vectoring: VDSL 100 in 20 Ortsnetzen ab sofort bestellbar
Brandgefahr: HP ruft Notebook-Netzkabel zurück
Apples HealthKit: Mediziner sehen Gesundheits-Plattform (noch) kritisch
FBI untersucht massiven Hackerangriff auf US-Großbanken - Attacke aus Russland?
Tele2: Partner-SIM-Karten drei Monate lang kostenlos
 LG G Watch R: Die Smartwatch mit rundem 1,3-Zoll-Touchscreen
Base-Aktion: 750 statt 500 MB im All-in-Tarif
Unitymedia KabelBW erweitert TV-Angebot um bis zu sechs neue Sender
Sexpartner gesucht: 17 Prozent der E-Plus-Kunden greifen zum Handy
Samsung Gear S: Computeruhr mit Mobilfunk-Anschluss ab Oktober erhältlich
Bericht: Apple will mit iPhones auch tragbares Gerät vorstellen
Mittwoch, 27.08.2014
BKA: Internetkriminalität nimmt weiter zu - geringe Aufklärungsquote
Weitere News
DSL Alternativen
Kein DSL verfügbar oder ist der DSL Test lahm wie eine Schnecke?
Dann schnell mobiles Internet per UMTS bestellen.
Mit einer Downloadrate in DSL Geschwindigkeit wird UMTS zur DSL Alternative und Fernsehen im Internet wird ebenfalls mobil möglich.
Aber auch Internet über Kabel ist schnell und günstig.
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
Internet per VDSL
Die DSL-Anbieter rüsten auf:
Mit ihren VDSL Angeboten bieten die Provider Highspeed-Internet mit bis zu 50 Mbit/s in vielen Gebieten.
Jetzt T-Home VDSL Verfügbarkeit prüfen oder den Ausbau von 1und1 VDSL, Alice VDSL und Vodafone VDSL checken.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs