Apple wirft den Android-Partnern vor, Design und Technologien des iPhone und des iPad-Tablets abgekupfert zu haben. Die Android-Hersteller klagten ihrerseits gegen Apple, in aller Welt laufen Dutzende Verfahren. Auch in Deutschland beschäftigen sich Gerichte mit den Streitigkeiten. Was genau Cook und Page besprochen haben, wurde nicht bekannt. Sprecher der Unternehmen wollten sich nicht äußern. Ein außergerichtlicher Vergleich ist gerade in derart komplizierten Verfahren wie bei Patenten weit verbreitet. Sonst droht ein jahrelanger Gerichtsmarathon.
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Samsung wehrt sich mit allen Mitteln
Im Fall von Samsung hatte es allerdings auch schon mehrere erfolglose Gesprächsrunden gegeben. Erst scheiterten die Lizenzverhandlungen im Herbst 2010 an unterschiedlichen Vorstellungen und Apple zog vor Gericht. Im Mai versuchten die Chefs von Apple und Samsung auf Anordnung des Gerichts zwei Tage lang, die Differenzen auszuräumen. Noch Kurz vor Prozessbeginn in Kalifornien ließ Richterin Lucy Koh die Firmenlenker nochmals telefonieren. Ein Deal kam jedoch nicht zustande. Auch jetzt will Samsung weiter gegen die Geschworenen-Entscheidung kämpfen.
Wie in dem Verfahren gegen Samsung bekannt wurde, verlangt Apple für eine umfassende Lizenz auf seine Patente 24 Dollar pro Gerät. Zugleich gibt es Rabatte und gegenseitige Verrechnungen, die den Preis in vielen Fällen etwas senken. Samsung verkaufte allein im vergangenen Quartal rund 50 Millionen Smartphones.


