Anzeige:

Mittwoch, 29.08.2012 15:25

Google kritisiert Leistungsschutzrecht scharf

aus dem Bereich Sonstiges

Internet-Suchmaschinen sollen in Deutschland für die Bereitstellung von Presseartikeln im Netz Lizenzgebühren an die Verlage zahlen. Das sieht das neue Leistungsschutzrecht vor, das am Mittwoch das Bundeskabinett in Berlin verabschiedet hat und nun in den Bundestag kommt. Der Vorstoß richtet sich insbesondere gegen Suchmaschinen wie Google und gewerbliche Nachrichtenauswerter, die Texte wie Suchmaschinen aufbereiten.

Anzeige

"Schwarzer Tag für das Internet"

Google sprach von einem "schwarzen Tag" für das Internet in Deutschland. Das geplante Gesetz treffe jeden Internetnutzer, wie Google-Sprecher Kay Oberbeck erklärte. "Das Suchen und Finden im deutschen Netz wird massiv gestört. Dieser Eingriff in das Internet ist weltweit ohne Beispiel." Auch die Piraten und die Grünen lehnen das neue Gesetz ab. Die Verleger hatten die Novelle bereits begrüßt.

Regierungssprecher Steffen Seibert wies darauf hin, dass etwa Blogger, Verbände, Rechtsanwaltkanzleien oder private Nutzer von der Zahlungspflicht ausgenommen seien. Die Verfasser der Artikel sollten an den neuen Gebühren beteiligt werden. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) erklärte, das neue Recht sei ein "wichtiges Signal für den Schutz des geistigen Eigentums auch im Internet". Presseverleger bekämen ein rechtliches Fundament zur Durchsetzung ihrer Rechte.

Kritik vom Bitkom

Der IT-Branchenverband Bitkom kritisierte dagegen den Alleingang der Bundesregierung, der an internationale Gründer und Investoren ein ungutes Signal aussende. "Innovative Online-Dienste sind in Deutschland nicht erwünscht! Junge Web-Unternehmen werden so von Deutschland abgeschreckt", erklärte der Verband.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Komplett aus dem Index nehmen (10 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von misterdj am 11.10.2012 um 22:56 Uhr
 Suche

  News
Freitag, 19.09.2014
Lifehacking: Omas Tricks und verrückte neue - und alles online
Donnerstag, 18.09.2014
BGH: Kinder dürfen im Computerspiel nicht zum Kauf animiert werden
"Alt gegen Neu" - Branche debattiert hitzig um Fahrdienst Uber
Neues Amazon-Tablet Fire HDX 8.9 ab 379 Euro
Großes Interesse an Zalando-Aktien (Update)
Apple: Datenschutz-Offensive soll Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen
Neues Amazon-Tablet Fire HD in zwei kompakten Größen
ADAC verlängert Vorteilsaktion für Prepaid-Nutzer
iOS 8 steht jetzt zum Download bereit
Apple stellt die neuen iPads im Oktober vor
iPhone 6 oder 6 Plus - Welche Größe brauchen Sie?
Netflix braucht den gläsernen Zuschauer
Israel rüstet sich für Kriege in der Cyberwelt
Mittwoch, 17.09.2014
Nachfrage-Boom: iPhone 6-Produzent Foxconn am Limit
NFC auf iPhone 6: PayPal verspottet Apple Pay
Weitere News
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs