Anzeige:
Mittwoch, 29.08.2012 12:41

BSI: Kritische Sicherheitslücke in Java

aus dem Bereich Computer

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Warnung herausgegeben: Die aktuelle Java-Version 7 birgt demnach eine kritische Sicherheitslücke, die auch bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt wird.

Anzeige

Angriff über präparierte Webseiten möglich

Nutzer mit PCs, auf denen die Java-Laufzeitumgebung installiert ist, müssten laut Bundesamt lediglich eine Webseite besuchen, die einen speziell zu diesem Zweck platzierten Werbebanner oder andere manipulierte Java-Applets enthält, um sich schädlichen Code einzufangen. In Deutschland und anderen europäischen Ländern werde das Leck bereits entsprechend ausgenutzt, erklärt das BSI. In Norwegen und den Niederlanden seien auf diese Weise bereits Banking-Trojaner in Umlauf gebracht worden.

Noch kein Update verfügbar

Auf der Website von Oracle finden sich keine Hinweise zu der Sicherheitslücke, die aktuelle Version ist nach wie vor Java SE 7 Update 6 vom 14. August. Bis ein Sicherheits-Update verfügbar ist, empfiehlt das BSI Java zu deinstallieren, wenn es nicht benötigt wird. Andernfalls sollten zumindest die Browser-Plug-Ins von Java deaktiviert und nur bei Bedarf in Anspruch genommen werden. Eine Möglichkeit, Java zu sperren, findet sich in den Browser-Einstellungen; bei Chrome unter Datenschutz → Inhaltseinstellungen, im Firefox unter Add-Ons -> Plug-Ins und im Internet Explorer über Internetoptionen → Programme → Add-ons verwalten.

Software-Hersteller G Data hat zu der Lücke ebenfalls Informationen veröffentlicht und rät in einem Eintrag im G-Data-Blog davon ab, statt der aktuellen eine ältere Java-Version zu nutzen, da auch diese Sicherheitsrisiken bergen.

Saskia Brintrup
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 JavaScript != Java (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Crusher am 31.08.2012 um 11:42 Uhr
 Suche

  News
Donnerstag, 23.10.2014
CSU-Chef Seehofer: "Ich schimpfe nicht über Google. Ich nutze Google"
Mittwoch, 22.10.2014
Presseverlage knicken ein: Google kann Inhalte gratis nutzen
Kaspersky-Studie: Immer mehr Malware-Attacken auf Android-Smartphones
Fitness First kauft Online-Fitnessanbieter NewMoove
Telekom-Chef warnt: Internet-Monopole saugen Wirtschaft aus
Nur jeder Vierte schützt seine Online-Passwörter
Keine Lust mehr aufs iPhone? Google erklärt den Wechsel zu Android
E-Book-Streit: Amazon einigt sich auch mit Bonnier
Größtes deutsches WLAN-Netz: Kabel Deutschland betreibt 500.000 Hotspots
Nach Angriffen: Apple gibt Sicherheitshinweis für iCloud-Nutzer
Sky Go: Technische Störung bei Bayern-Spiel verärgert Sky-Kunden
Peinliche Panne: Telekom muss Produktnamen "Samba" zurückziehen
Google-Dienste mit Störungen am Mittwochmorgen
Deutsche nutzen Videostreaming - aber nicht alle zahlen dafür
Yahoo schwimmt im Geld - Alibaba-Beteiligung bringt Milliarden
Weitere News
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
VDSL Angebote
Mit 50 Mbit/s im Internet surfen - VDSL macht es möglich. In immer mehr Regionen ist der schnelle DSL Anschluss verfügbar.
Neben T-Home VDSL kann inzwischen auch Vodafone VDSL sowie 1&1 VDSL und Alice VDSL bestellt werden.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs