Anzeige:
Dienstag, 28.08.2012 19:16

Welpenschutz ade: Diaspora muss laufen lernen

aus dem Bereich Computer

Die Facebook-Alternative Diaspora hat sich von ihren letzten kommerziellen Bindungen gelöst und soll künftig allein von den daran interessierten Programmierern weiterentwickelt werden.

Anzeige

Diaspora in der Flaute

"Heute übergeben wir der Community die Kontrolle über Diaspora", erklärten die verbliebenen Gründer um Maxwell Salzberg. Die Open-Source-Plattform hat sich seit der Gründung im November 2010 nicht so dynamisch entwickelt wie erhofft.

Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hatte Diaspora mehr als 200.000 Dollar zusammengebracht. An der Entwicklung des Codes beteiligten sich nach Angaben Salzbergs mehr als 100 Programmierer.

Als dezentralisiertes Netzwerk will Diaspora den Nutzern die volle Kontrolle über ihre Daten geben und sich bewusst vom Geschäftsmodell des seit diesem Jahr an der Börse notierten Unternehmens Facebook abheben.

Auch App.net rückt Facebook zu Leibe

Diaspora sei weit größer als das Team der vier New Yorker Gründer, größer als das gesammelte Geld und auch größer als der Software-Code, schrieben Maxwell, der inzwischen das neue Web-Projekt Makr.io gestartet hat, und der Mitgründer Daniel Grippi, am Montag (Ortszeit) in einem Blog-Beitrag.

Es gebe mehrere hundert Knoten ("Pods") des Diaspora-Netzwerks. Diese werden als persönliche Webserver von Einzelpersonen oder Organisationen betrieben. Die Diaspora-Nutzer können sich bei einem einzelnen "Pod" anmelden, sich aber auch mit den Nutzern der anderen Unternetze austauschen.

Einen anderen Weg als Diaspora geht die soziale Plattform App.net, die Twitter und Facebook mit einem Abo-Dienst herausfordern will. Das Projekt erreichte kürzlich sein Finanzierungsziel von 500.000 Dollar.

App.net-Mitgründer Dalton Caldwell verspricht, mit Hilfe der Abo-Gebühr von 50 Dollar im Jahr einen Dienst aufzubauen, bei dem nur die Nutzer und nicht die Werbekunden im Mittelpunkt stehen sollen.

Dorothee Monreal / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 05.05.2015
1&1 Notebook-Flats: Bis zu 75 Euro Startguthaben oder mehr Highspeed-Volumen
Malware "Rombertik" macht bei Entdeckung die Festplatte unbrauchbar
Nach Media Center Aus: Windows 10 soll DVD-Playback bekommen
Re:publica gestartet: Beckedahl fordert "Ausstieg aus der Totalüberwachung"
Vodafone: Sony Xperia Z3 (compact) kann jetzt über LTE telefonieren
EU-Urteil: "Sky" und "Skype" zum Verwechseln ähnlich
Mobilfunker congstar lockt mit Tarif-Aktionen
Apple hetzt Plattenfirmen auf Spotify
Telefónica Deutschland: Starkes Mobilfunkgeschäft - Festnetzsparte weiter rückläufig
Googles Phishing-Schutz mehrfach ausgehebelt
Google übernimmt intelligente Kalender-App "Timeful"
"New York Times" peilt eine Million Digital-Abonnenten an
Simfy nicht mehr unabhängig: Kooperation mit Deezer
Montag, 04.05.2015
REWE: Für kurze Zeit bis zu 20 Prozent Rabatt auf iTunes-Karten
Facebook: Indische Netzaktivisten gegen Zuckerbergs "Internet.org"
Weitere News
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
DSL 16000
DSL Turbo und ganz oben dabei im DSL Speed Test:
Mit DSL 16000 durchs Internet und alle Vorzüge wie Internettelefonie und Internet TV genießen.
Alle Anbieter von DSL und dem schnellen VDSL in der Übersicht.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs