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Dienstag, 28.08.2012 15:26

Lexmark: Aus für Geschäft mit Tintenstrahl-Druckern

aus dem Bereich Sonstiges

Sinkende Verkäufe zwingen Lexmark zum Ausstieg aus dem traditionsreichen Geschäft mit Tintenstrahl-Druckern und Zubehör. Rund 1.700 Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Job. Die Entwicklung wird bis zum Ende des kommenden Jahres eingestellt, die Fertigung von Verbrauchsmaterial wie Tintenpatronen in einer Fabrik auf den Philippinen läuft Ende 2015 aus.

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Ausstieg spart jährlich 95 Millionen Dollar

Es sei keine einfache, aber eine notwendige Entscheidung gewesen, erklärte Lexmark-Chef Paul Rooke am Dienstag. Der Anteil von Tintenstrahl-Druckern und -Zubehör am Gesamtgeschäft lag zuletzt noch bei etwa einem Fünftel, Tendenz fallend. Der Ausstieg soll letztlich pro Jahr 95 Millionen Dollar einsparen. Lexmark konzentriert sich nun vor allem auf Laserdrucker und Drucklösungen für Geschäftskunden.

Seit Jahren herrscht ein harter Preiskampf bei Tintenstrahl-Geräten. Viele Hersteller verdienen nur an der Tinte. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach Druckern nachlässt. Der große Rivale Hewlett-Packard musste jüngst einen regelrechten Einbruch vermelden: Er verkaufte im Quartal 23 Prozent weniger Drucker als im Vorjahreszeitraum. Vor allem Privatkunden hielten sich zurück.

Lexmark konzentriert sich nun vor allem auf Laserdrucker und Lösungen für Geschäftskunden wie etwa Software. Der Anteil von Tintenstrahl-Druckern und -Zubehör am Gesamtgeschäft lag zuletzt noch bei etwa einem Fünftel, Tendenz stark fallend. Verbrauchsmaterialien stellt der Konzern derzeit in einer Fabrik auf den Philippinen her. Durch die Schließung fallen alleine 1100 Jobs in der Produktion weg.

Lexmark gehört zu den Urgesteinen der IT-Branche. Im ersten Halbjahr war der Umsatz um 8 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar geschrumpft. Der Gewinn halbierte sich beinahe auf 100 Millionen Dollar. Lexmark rechnet mit weiteren Rückgängen im laufenden Quartal. Der Ausstieg aus dem Geschäft mit Tintenstrahl-Druckern soll letztlich pro Jahr 95 Millionen Dollar einsparen. Dem steht eine einmalige Belastung durch die Schließung von 160 Millionen Dollar vor Steuern gegenüber.

Jörg Schamberg / dpa
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 Eindeutiges Eigenverschulden (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Nero FX am 30.08.2012 um 07:17 Uhr
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