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Montag, 27.08.2012 14:01

Kabel-Deutschland-Chef kritisiert Breitbandstrategie

aus dem Bereich Breitband

Bis 2014 strebt die Bundesregierung eine Versorgung von drei Vierteln aller deutschen Haushalte mit Internet-Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download an. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, soll vor allem der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur gefördert werden. Kabel Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein kritisiert diese Förderung laut "WirtschaftsWoche" (WiWo). "Die Bundesregierung macht einen Fehler, wenn sie ausschließlich auf Glasfaser setzt", warnt von Hammerstein vor der einseitigen millionenschweren Förderung. Und trommelt gleichzeitig für die Stärken der bereits existierenden Kabelnetze.

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TV-Kabel: Schätze unter der Erde

"Städte und Kommunen, in denen unsere TV-Kabel bereits liegen, brauchen in der Regel keine neuen Glasfasernetze", betont der Chef des größten deutschen Kabelnetzbetreibers. "Aber die Bürgermeister wissen oft gar nicht, welcher Schatz mit dem TV-Kabel in der Erde liegt." Das Versorgungsgebiet von Kabel Deutschland erstreckt sich auf 13 Bundesländer mit 22,3 Millionen Haushalten, nur in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sind Unitymedia beziehungsweise Kabel BW aktiv.

Bis Ende 2013 will Kabel Deutschland "rund 62 Prozent oder 13,7 Millionen Haushalte mit schnellem Internet versorgen können". Von Hammerstein sieht sein Unternehmen als Antreiber des Infrastrukturwettbewerbs, ohne den die Telekom nicht in diesem Ausmaß in den Glasfaserausbau investieren würde.

"Unser aktuelles Spitzenprodukt vermarkten wir heute bereits an rund zehn Millionen Haushalte", so der Kabel Deutschland-Chef und sieht den Münchener Kabelkonzern damit bestens positioniert. Das Komplettpaket Internet & Telefon 100 bietet der Kabelnetzbetreiber aktuell in den ersten zwölf Monaten Monaten für 19,90 Euro statt regulär 39,90 Euro an.

Jörg Schamberg
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    Zuletzt kommentiert von skf am 27.08.2012 um 19:14 Uhr
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