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Dienstag, 28.08.2012 08:50

LG ND5520 im Test: Dock für iOS- & Android-Nutzer

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Im Sommer hat LG vier neue Audio-Docking-Stationen vorgestellt, die sich an unterschiedliche Bedürfnisse richten: vom kleinen iPhone-Dock mit Radiowecker für 99 Euro bis zum optisch ausgefallenen Sound-Würfel für Apple iPhone, iPod oder iPad für 299 Euro. Preislich im Mittelfeld liegt die seit Kurzem verfügbare Version LG ND5520, die nicht nur Apple-Hardware aufnimmt. Dank des zusätzlichen Micro-USB-Anschlusses lassen sich iOS-Gerät und Android-Smartphone nebeneinander auf die Station setzen und aufladen – eine schöne Lösung für Haushalte mit verschiedenen Gerätschaften. Wir haben getestet, wie sich das Dock für 199 Euro im Alltag schlägt.

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LG ND5520 Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Bedienung, Anschlüsse und Radiofunktion
  • Seite 2: Geräte-Platzierung und Bluetooth
  • Seite 3: Klang, Fazit und Test-Tabelle

Touch-Display, Fernbedienung oder App

Anders als das kürzlich von uns getestete Konkurrenzprodukt RDP-XF300iP von Sony, ebenfalls eine Docking-Station für die i-Gemeinde, setzt LGs Modell auf ein weißes Kunststoffgehäuse mit silberfarbenen Details, das einen gewissen Retro-Charme ausstrahlt. Die Station ist 435 x 151 x 119 Millimeter groß und ohne das im Lieferumfang enthaltene Netzteil etwa 2,3 Kilogramm schwer. Damit ist die LG ND5520 trotz größeren Gehäuses rund 300 Gramm leichter als Sonys Exemplar, kommt aber auch ohne integrierten Akku aus und ist deshalb auf den Netzstecker angewiesen.

LG ND 5520 Testbericht
Links: Lieferumfang der LG ND5520 Station, rechts: Zubehörteil für das iPad von Apple. Bilder: onlinekosten.de

Ungewöhnlich ist die Steuerung: Abgesehen von der beigefügten, kleinen Fernbedienung mit Tasten für alle Funktionen lässt sich das Dock über ein Touch-Display bedienen. Die weiße, quadratische Fläche auf der Vorderseite ist orangefarben beleuchtet und blendet den jeweils aktivierten Modus – iPod, Bluetooth, Port (Audio In), FM oder USB – sowie ein Plus- und Minus-Symbol für die Lautstärke ein. Dass die Modi mit einer seitlichen Wischgeste gewechselt werden können, ist intuitiv und auch das Pausieren durch kurzes Tippen auf das Touchpad bekommt der Nutzer ohne Blick in das Handbuch heraus. Die Gesten für den Sendersuchlauf oder zum Rauf- und Runterspringen in Dateiordnern oder Radiosendern sind angesichts nicht vorhandener Markierungen allerdings kaum zu erraten und nur über die Anleitung zu erlernen.

LG ND 5520 Review - für Android und iOS
Ein Dock für beides - iOS und Android. Bild: LG

Inkonsequent: Besondere Funktionen wie Dimmen der Anzeige und die vier vorab gespeicherten Equalizer-Effekte lassen sich nur über die Fernbedienung oder mit der dritten Steuervariante erreichen: der LG Bluetooth Remote-App, die für Android und iOS zum Download bereitsteht. Die App ist gleichzeitig die einzige Methode, mit der es halbwegs Spaß macht, durch Titel auf einem USB-Speicherstick zu navigieren, denn sonst erschwert die fehlende Anzeige von Ordner- oder Titelnamen das Auffinden gesuchter Lieder erheblich.

Docking-Station und Radiowecker

Auf der Rückseite gibt es zwei Knöpfe zum Einstellen der Uhrzeit sowie zum Ein- oder Ausschalten des Radioweckers. Daneben befinden sich ein 3,5-Millimeter-Audioeingang, zum Beispiel für MP3-Player, und ein USB-Port. Für die integrierte Radiofunktion legt LG eine Wurfantenne bei, die ebenfalls an der Rückseite verbunden wird. Da sich die Metallbuchse an der Antenne beim ersten Anstecken um den Anschluss schmiegt, ist dies offenbar eine Art Einweglösung, abziehen lässt sich die Empfangshilfe nämlich nicht mehr.

Vergleicht man LGs Umsetzung mit dem Weg, den Sony bei der RDP-XF300iP eingeschlagen hat, kommt das Gerät des japanischen Herstellers in diesem Punkt besser weg. Die Stabantenne des Audio-Docks sieht nicht nur deutlich hochwertiger und aufgeräumter aus als das herumliegende schwarze, dünne Kabel der ND5520-Station, sondern sorgte in unserem Test auch für einen besseren Empfang von Programmen. LGs Lautsprecher-Dock fand nur etwa halb so viele Sender auf, zudem lassen sich nur zehn Sender abspeichern, bei Sony sind es 20.

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