Anzeige:

Donnerstag, 23.08.2012 11:41

Sky hätte für Bundesliga-Rechte noch mehr gezahlt

aus dem Bereich Sonstiges

Es war ein Paukenschlag Mitte April: Der Münchener Pay-TV-Anbieter Sky sicherte sich die Bundesliga-Rechte ab der Saison 2013/2014 und setzte sich damit gegen den Konkurrenten Deutsche Telekom durch. Der Deal mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) ermöglicht dem Bezahlsender ab dem kommenden Jahr alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga live und in Konferenzschaltung zeigen zu können. Für den über insgesamt fünf Jahre laufenden Vertrag muss Sky deutlich mehr zahlen als bislang. Jährlich fließen rund 486 Millionen Euro an die DFL, rund 216 Millionen Euro mehr als bisher. Viel Geld für die Fußball-Berichterstattung. Das "Handelsblatt" berichtet nun, dass das Münchener Unternehmen bereit gewesen sei, sogar noch deutlich mehr zu zahlen.

Anzeige

Sky-Chef: Fairer Preis für Bundesliga-Rechte

"Wenn es nötig gewesen wäre, hätte ich sogar noch etwas mehr bezahlt", sagte Sky Deutschland-Chef Brian Sullivan gegenüber der Zeitung. "Der Preis ist sehr fair im Vergleich zu dem, was in anderen Ländern gezahlt wird." Außerdem habe Sky nun einen großen Vorteil: "Wir haben so viel Exklusivität wie nie zuvor, da wir ab der nächsten Saison der einzige Anbieter sein werden, der die Bundesliga live ausstrahlt."

Zugleich gibt der US-Amerikaner zu, dass er von dem Ausgang des Wettbietens um die Medienrechte der Fußball-Bundesliga auch überrascht war. "Das hätten wir uns zu Beginn dieser intensiven Verhandlungen nicht einmal getraut, vorzustellen. Das Ergebnis macht uns sehr glücklich, ein ausgezeichneter Deal."

Sky Fußball-Bundesliga
Die Fußball-Bundesliga ist ein Zugpferd von Sky und bleibt dem Bezahlsender auch ab der Saison 2013/14 erhalten.
Screenshot: onlinekosten.de

Riesiges Potential des deutschen Pay-TV-Marktes noch nicht ausgeschöpft

Sky verspricht sich viel vom deutschen Markt, der Vorstandschef sieht für Pay-TV hierzulande ein riesiges Potential, dass noch lange nicht ausgeschöpft sei. Gerade die großen Top-Vereine ziehen viele Zuschauer an. Laut den für Sky gemessenen Einschaltquoten werden Spiele von Bayern München von rund 690.000 Zuschauern verfolgt, Schalke 04 und Borussia Dortmund folgen mit 540.000 beziehungsweise 450.000 Zuschauern.

Brian Sullivan führt Sky Schritt für Schritt auf die Erfolgskurve, die Abonnentenzahl ist auf über drei Millionen gestiegen. Gut nachgefragt werden Dienste wie Sky Anytime oder die mobile Nutzung über Sky Go. Der Sky-Chef rechnet in den nächsten Jahr sogar mit bis zu fünf Millionen Abonnenten. Im zweiten Quartal verzeichnete Sky erstmals ein positives EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 23 Millionen Euro. Unterm Strich machte der Bezahlsender noch 13,8 Millionen Euro Verlust. Frühestens 2014 hofft das Unternehmen auf ein positives Nettoergebnis.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 19.09.2014
SMS-Fallen: Bundesnetzagentur ordnet Abschaltung von 60 weiteren Rufnummern an
Android L: Verschlüsselung wird Standard, iOS 8 als Vorbild
Telekom vergibt Free-TV-Rechte der Basketball-Bundesliga an Sport1
Phonex senkt Preise für Flat XS 500 plus und All-in 1000 Plus
Larry Ellison: Ein Titan des Silicon Valley tritt ab
Acer Chromebook 13 für 299 Euro vorgestellt
maXXim zum Wochenende mit zwei Aktionstarifen
Amazon stellt neue Ebook-Reader vor: Kindle Voyage mit besserem Display
Sturztest: Käufer lässt iPhone 6 direkt nach Kauf fallen
DeutschlandSIM: Smartphone-Tarif Smart 300 für 4,95 Euro
Hackerangriff bei Home Depot: 56 Millionen Kreditkarten betroffen
Apple startet Verkauf der neuen iPhones: Lange Warteschlangen vor Apple Stores
Amazon: Schadcode in Ebooks ermöglicht Übernahme von Nutzerkonten
Nach NSA-Skandal: Größeres Interesse für IT "Made in Germany"
Lifehacking: Omas Tricks und verrückte neue - und alles online
Weitere News
Server
Server gibt es für fast jede Aufgabe: Mailserver mit POP3 für E-Mails, SQL Server für Datenbanken oder FTP Server für den Dateitransfer.
Auch das Betriebssystem ist variabel - ob Windows Server oder Linux Server: Sie haben die Wahl.
Auf ihrem Dedicated Server bestimmen Sie als Administrator ganz allein.
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs