Anzeige:
Donnerstag, 23.08.2012 08:44

Justizministerin gegen Warnhinweise bei Downloads

aus dem Bereich Sonstiges

Die Anbieter von Inhalten wie Musik oder Videofilmen haben in der Urheberrechtsdebatte die Geduld mit Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) verloren. Sie wollen ein Modell mit Warnhinweisen durchsetzen und werfen der Politik eine Blockade vor. Die Ministerin bleibt hart: Ein Warnhinweis-Modell, wie es die Branche will, werde es nicht geben.

Anzeige

Ministern lehnt Warnhinweise ab

Schlagabtausch um das Urheberrecht zwischen Inhalte-Anbietern und Bundesregierung: Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat die Forderung nach einem Warnhinweis-Modell in klaren Worten abgelehnt. "Die Bundesregierung hat bereits im Rahmen des Wirtschaftsdialogs deutlich gemacht, dass es ein Warnhinweis-Modell aus rechtlichen und politischen Gründen nicht geben wird", erklärte die Ministerin am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

"Warnhinweise sind bekanntlich ohne Überwachung des Internets nicht möglich - das muss jedem klar sein." Es handele sich damit nicht um harmlose individuelle Aufklärung. "Das Warnhinweis-Modell ist ein Angst-Modell. Ein solches Angst-Modell wird es mit mir nicht geben", stellte Leutheusser-Schnarrenberger klar.

Inhalte-Anbieter: Justizministerin blockiert Lösung

In der Diskussion um das Urheberrecht in Deutschland werfen Inhalte-Anbieter aus der Musik-, Film und Buch-Branche Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Untätigkeit vor. Sie werben für die Idee, dass Verbraucher bei Nutzung urheberrechtlich illegaler Angebote von Musik oder Filmen zunächst gewarnt werden, bevor es zu Sanktionen kommt. "Die Ministerin blockiert mit ihrem Verhalten die Handlungsfähigkeit der Regierung in dieser Frage", kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis, in Berlin am Dienstag.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Die Bevölkerung ist nicht das Problem (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von trinity am 23.08.2012 um 18:57 Uhr
 Suche

  News
Sonntag, 02.08.2015
NetCologne gibt Einblick in das NMC: Überwachung von Störungen und Traffic im Netz
Facebook-Chef lockert eigene Privatsphäre-Einstellung: Geburt einer Tochter angekündigt
Ermittlungen gegen Netzpolitik.org: Verfassungsschutz-Chef Maaßen rechtfertigt sein Handeln
Media-Saturn baut Streaming-Dienst Juke aus: Download von Filmen, Software und E-Books
Samstag, 01.08.2015
Datenschützer fordert weltweiten Löschanspruch gegen Google
Bericht: Neue Version der Apple-TV-Box im September
Freitag, 31.07.2015
Bundesregierung distanziert sich von Ermittlungen gegen Politik-Blog Netzpolitik.org
Dell: Extremer Tablet-PC Latitude 12 Rugged ab sofort erhältlich
FRK fordert Analogabschaltung im Kabelfernsehen noch vor 2018
DeutschlandSIM: LTE-Tarif mit 500 MB Datenvolumen und Freieinheiten für 7,77 Euro
Windows 10: 14 Millionen Nutzer bereits umgestiegen - Probleme beim Upgrade
Landesverrat durch Blogger? - Kritik an Ermittlungen gegen Netzpolitik.org
Ärzte warnen vor Tablets, Smartphones und Co. für Kinder
Facebook stellt riesige Internet-Drohne "Aquila" vor - Spannweite einer Boeing 737
Donnerstag, 30.07.2015
Netzpolitik.org: Generalbundesanwalt ermittelt gegen Journalisten wegen Landesverrats
Weitere News
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs