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Donnerstag, 23.08.2012 10:14

Test: Huawei Ascend G300 - Optimal für Einsteiger

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Mit diversen Smartphones zu attraktiven Preisen versucht der chinesische Hersteller Huawei in Deutschland Fuß zu fassen. Nachdem wir schon das Billig-Modell Ascend Y200 testen konnten, folgt nun das Ascend G300. Es ist besser ausgestattet und kann vor allem mit einem deutlich besseren Display punkten. Außerdem überzeugt das Telefon der Smartphone-Mittelklasse mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben uns das Telefon genauer angeschaut.

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UMTS ja, LTE nein

Huawei Ascend G300
Huawei Ascend G300. Bild: onlinekosten.de

Zunächst ein paar generelle Fakten: das Ascend G300 basiert auf Googles mobilem Betriebssystem Android und wird mit der Gingerbread-Version 2.3.6 ausgeliefert. Ein Update auf Version 4.0 Ice Cream Sandwich ist angekündigt, bisher aber noch nicht ausgeliefert worden. Nutzbar ist das Telefon in GSM-Netzen (Quadband) und überall dort, wo UMTS zur Verfügung steht. Dann aber nur in den Frequenzbereichen um 900 und 2.100 Megahertz. Mobile Internetausflüge sind auf Basis von HSDPA maximal mit 7,2 Megabit pro Sekunde im Downstream möglich. Wer es schneller mag, kann auf die integrierte WLAN-Schnittstelle zurückgreifen. Zu beachten ist, dass LTE nicht unterstützt wird. Ebenso fehlt es an einer NFC-Schnittstelle.

Erfreulich ist, dass sich Huawei dazu entschlossen hat, dem Ascend G300 ein größeres Display zu spendieren. Der Touchscreen misst 4,0 Zoll (10,16 Zentimeter) in der diagonalen Abmessung, was heutzutage bei einem Smartphone fast schon Standard ist. Die Auflösung fällt mit 800 x 480 Pixeln aber nur mittelprächtig aus und auch die Zahl der darstellbaren Farben entspricht mit 262.000 höchstens Durchschnitt. Aber: die Bedienung des Bildschirms ist in weiten Teilen komfortabel, mit schnellen Reaktionszeiten und ohne nennenswerte Ruckler möglich.

SMS-Schreiben macht wenig Freude

Eine Ausnahme stellt wie schon beim Ascend Y200 das Schreiben von SMS, E-Mails und Messenger-Texten dar. Weil auch beim G300 die Rechtschreibprüfung nicht wirklich zuverlässig agiert und deswegen immer wieder ungewollt falsche Wörter eingetippt werden, gibt es Abzüge in der B-Note. In diversen Situationen wirkt der Bildschirm zudem mit Informationen sehr überladen - zum Beispiel wenn der Empfänger einer SMS eingegeben werden soll. Keine Frage: in Sachen virtueller Tastatur hinkt Huawei der Konkurrenz noch spürbar hinterher. Positiv: sowohl im Hoch- als auch im Querformat steht eine vollständige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung.

Ein echter Pluspunkt ist, dass das Smartphone mit einer Status-LED auf der Vorderseite ausgestattet ist. Sie macht zum Beispiel blau blinkend auf eine neue Facebook-Nachricht aufmerksam, ein verpasster Anruf wird grün blinkend signalisiert. Mehr noch: geht die Akku-Ladung zuneige, ist ein gelbliches Blinken zu vernehmen. Es wechselt später zu einem roten Warnsignal, um die Dringlichkeit einer neuen Stromzufuhr zu unterstreichen.

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