Anzeige:

Mittwoch, 22.08.2012 12:00

Toshiba AT300: Leichtes Android-4.0-Tablet im Test

aus dem Bereich Computer

Dass das Tablet auf jede Wischgeste, Scrollen sowie andere Aktivitäten mit einer recht starken Vibration reagiert, kann auf die Dauer stören, ist aber über die Einstellungen zu verändern sowie komplett abstellbar. Über die virtuelle Tastatur lässt es sich angenehm tippen. Wer lieber von einem Buchstaben zum nächsten wischen möchte, kann die Swype-Funktion auswählen und damit unter Umständen schneller tippen. Die Anordnung der Zahlen im Tastaturfenster ist gewöhnungsbedürftig, sie entspricht in etwa Telefontasten. Alternative: Bei den Sonderzeichen befindet sich eine zusätzliche Zahlenleiste.

Anzeige

Toshiba AT300 Test – Inhalt

  • Seite 1: Ausstattung, Schnittstellen, Lautsprecher, Maße/Gewicht
  • Seite 2: Design und Verarbeitung, Display, Leistung und Apps
  • Seite 3: Tastatur, Akkulaufzeit, Kamera und Test-Tabelle

Lange Laufzeit, kurze Bereitschaft

Um die Akkulaufzeit zu strecken, stellt Toshiba einen "ausgeglichenen Energiemodus" bereit, der im Auslieferungszustand aber abgestellt ist. Wird ohne ihn anzuwerfen mit der höchsten Helligkeitsstufe im Internet gesurft, sinkt der Wert der Akkuanzeige zusehends. Um den subjektiven Eindruck mit Messwerten nachzuvollziehen, ließen wir das Toshiba AT300 unter verschiedenen Bedingungen ein HD-Video abspielen und stellten dabei fest, dass das Ein- oder Abschalten des WLAN-Empfangs kaum Auswirkungen zeigt, während der sparsame Betriebsmodus deutlich erkennbare Einsparungen ermöglicht. Damit sind theoretisch bis zu 10 Stunden Videowiedergabe oder 9 Stunden YouTube-Surfen drin, in der Praxis schaltet sich das Tablet aus, sobald der Akkuzustand den kritischen Wert von 15 Prozent unterschreitet. Die von Toshiba versprochene Bereitschaft von 7 Tagen konnten wir leider nicht nachvollziehen und erreichten hochgerechnet nur etwa 4 Tage Standby – das ist zu wenig.

Die Bilder der auf der Rückseite angebrachten 5-Megapixel-Kamera sind eher verrauscht als berauschend, dank Autofokus und Blitz reicht sie aus, um gelegentlich Aufnahmen zu machen, kann aber keine gute Digitalkamera ersetzen.

Fazit: Gutes Tablet für Android-Freunde

Toshiba AT300-101 Testbericht - Note 2,0

Zwar fehlt es dem Toshiba AT300 auf dem ersten Blick an einem Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Androiden mit Tegra-Chip, dennoch ist es ein gelungenes Produkt. Das leichte Gehäuse, das helle Display, HDMI und USB – wenn auch im Micro-Format – und ein SD-Kartenleser bilden eine durchaus begehrenswerte Kombination. Für mobile Nutzer ist außerdem seit Kurzem eine HSDPA-Variante erhältlich. Würde Toshiba zumindest ein Datenkabel beilegen, wäre das Preis-/Leistungsverhältnis "gut", so ist es knapp ein "befriedigend" geworden.

Die Konkurrenz lauert preislich in direkter Nähe: Bei Acer gibt es mit den zugegebenermaßen schwereren Modellen A510 und A700 wahlweise doppelten Speicherplatz oder eine HD-Auflösung zu lediglich minimal höheren Kosten und auch das Transformer Pad TF300, das in verschiedenen Bestückungen zu haben ist, tummelt sich im Dunstkreis. Statt SD-Karten akzeptieren jedoch alle drei nur microSD.

Weitere Tablet PCs im Test und eine Kaufberatung zum Thema Tablet PC liefert unser Hintergrundbereich.

Name: AT300 / AT300-101
Hersteller: Toshiba
Internet: de.computers.toshiba-europe.com
Preis: UVP: 449 Euro mit 16 GB, 499 Euro mit 32 GB, 549 Euro mit UMTS

Bestellen
ab 384 Euro
Technische Daten
Chipsatz/Prozessor: Nvidia Tegra 3 - Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz
Bildschirm: 10,1 Zoll WXGA (1.280x800 Pixel) Touchscreen, glänzend
Speicher: 1 GB RAM, 16 GB Speicher (32 GB gegen Aufpreis)
Akku: Herstellerangaben: 10 Stunden Videowiedergabe, 36 Stunden Audio, 168 Stunden (7 Tage) Standby
gemessen: 10 Stunden Videowiedergabe (WLAN ein), 9 Stunden YouTube (WLAN ein), 102 Stunden (4 Tage) Standby
Kommunikation: WiFi 802.11b/g/n, Bluetooth 3.0 (UMTS gegen Aufpreis)
Betriebssystem: Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich)
Abmessungen: 261x179x9 mm Millimeter;
590 Gramm
Anschlüsse: Synchronisations-Anschluss, Kopfhörer (3,5 mm Klinke), micro-HDMI, micro-USB, SD-Kartenleser
Sonstiges: GPS, Lagesensor, 5-Megapixel-Kamera für Fotos und Videos mit Autofokus, 2-Megapixel-Webcam, Corning Gorilla Glas-Abdeckung
dünn und leicht
schönes Design
helles Display
Schnittstellen
SD-Kartenleser
3G-Version verfügbar
zu langsamer Seitenaufbau im Standard-Browser
kurze Standby-Zeit
kein Datenkabel im Lieferumfang
Kameraqualität
Bewertung:
Geschwindigkeit (20%): gut
Ausstattung (20%): gut
Display (20%): gut
Bedienung/Handhabung (15%): gut
Akkulaufzeit (15%): gut
Verarbeitung (10%): gut
Gesamt: gut (2,0)
Preis-Leistung: befriedigend
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Ich warte noch bis das AT300-103 raus ist... (7 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von revoluzzer am 31.12.2013 um 05:01 Uhr
 Suche

  News
Montag, 28.07.2014
Easybell startet Glasfaserangebot: "Komplett glasfaser" ab 19,95 Euro
Sonntag, 27.07.2014
"Hidden Cash": Schatzsuche im Tiergarten - Berliner auf der Jagd nach Geldumschlägen
Innenministerium: Überwachung von Facebook und Twitter kein Grundrechtseingriff
BlackBerry-Chef sieht Wende: "Wir sind außer Gefahr"
"Focus": Telekom will Glasfaserausbau vorantreiben - Highspeed-Internet für 50 Städte
Handy des "Bild"-Chefs mit Nachricht von Ex-Bundespräsident Wulff kommt ins Museum
GMX/Web.de-Chef kritisiert: "De-Mail steht in Deutschland immer noch am Anfang"
Hannspree zeigt neues Hannspad: 10,1 Zoll Tablet mit Android 4.4. für 169 Euro
Post von Laura: E-Mail feiert 30. Geburtstag in Deutschland
Samstag, 26.07.2014
"WiWo": Daimler nutzt interne Hacker-Trupppe zur Cyberabwehr
29-Jähriger muss für tausendfachen Internet-Betrug fast sieben Jahre in Haft
Twitter-Schnitzeljagd nach versteckten Geldscheinen kommt nach Berlin
Taxifahrer fordern härteres Vorgehen gegen Rivalen wie Uber
Sicherheitsexperten: Hacker für Unternehmen viel gefährlicher als die NSA
Freitag, 25.07.2014
Mitfahrdienst Uber darf vorerst weitermachen - Hamburger Verbot gekippt
Weitere News
DSL Verfügbarkeit
DSL 2000 für Einsteiger oder DSL 16000 für anspruchsvolle Internetsurfer?
Oder darf es mit VDSL noch etwas schneller sein? Alice VDSL und Vodafone VDSL ist an vielen Orten verfügbar. Auch die 1und1 VDSL Verfügbarkeit wird weiter ausgebaut.
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
Internet TV
Mit Kabel oder VDSL per Internet TV aufregende Unterhaltungsangebote nach Hause holen.
Nicht nur mit 1und1 VDSL, T-Home VDSL oder Vodafone VDSL gibt es rückelfreies TV Programm.
Auch die Kabelnetzbetreiber haben gute Angebote.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs