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Mittwoch, 22.08.2012 12:00

Toshiba AT300: Leichtes Android-4.0-Tablet im Test

aus dem Bereich Computer

Eine Farbauswahl steht nicht auf der Karte, das Tablet kommt immer in einem silberfarbenen Gehäuse, laut Hersteller mit einer Aluminiumlegierung versehen. Zusammen mit der Display-Glas-Abdeckung Typ Gorilla von Corning beschreibt der Konzern das Tablet als "superrobust". Das Gehäuse an sich fühlt sich nicht so stabil und fest an wie ein Alu-Body eines Transformer Prime oder iPad, hinterlässt aber dennoch einen guten Eindruck. Dass die Glas-Abdeckung resistent gegen Kratzer ist, hat sich bereits anhand diverser Smartphones und Tablets gezeigt, auch bei Notebook-Displays setzen einige Hersteller mittlerweile teils auf Cornings Schutzschicht.

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Toshiba AT300 Test – Inhalt

  • Seite 1: Ausstattung, Schnittstellen, Lautsprecher, Maße/Gewicht
  • Seite 2: Design und Verarbeitung, Display, Leistung und Apps
  • Seite 3: Tastatur, Akkulaufzeit, Kamera und Test-Tabelle

Heller Bildschirm mit großen Blickwinkeln

Unter freiem Himmel und in Fensternähe hilft den spiegelnden Tablet-Bildschirmen nur noch eine hohe Helligkeit, um noch genug erkennen zu können. Hier kann das AT300 punkten: Die LED-Hintergrundbeleuchtung des 16:10-Displays mit 1.280x800 Bildpunkten lässt sich hell genug aufdrehen. Wir haben bei sehr sonnigem Wetter das Toshiba AT300 direkt mit dem Apple iPad 3 verglichen und Toshibas Modell war im Freien fast noch einen Ticken besser lesbar. Das liegt auch an den großen Blickwinkeln. Zwar erwähnt Toshiba keinen Paneltypen, da die Blickwinkelstabilität jedoch mit der des iPads mithalten kann, müsste es sich um ein IPS-Display handeln.

Die Farbwiedergabe ist in Ordnung, wir haben jedoch schon kräftigere Bildschirme gesehen. Negativ aufgefallen ist uns die ungleichmäßige Ausleuchtung. In hellen Räumen und bei mehrfarbigen Anwendungen ist davon nichts zu sehen. Wer jedoch bei Dunkelheit einen Film im Vollbildmodus anschaut, wird zu Beginn, wenn sich der Bildschirm in Schwarz hüllt, an den Rändern helle Areale bemerken. Sie verstärken sich, wenn auf das Display gedrückt wird, was eventuell dafür sprechen könnte, dass der Rahmen an den betroffenen Stellen etwas zu stramm sitzt. Es kann aber auch sein, dass die Lichtfelder eine Eigenart unseres Testgeräts sind.

Toshiba Android-Tablet AT300
Die Hauptkamera mit Blitzlicht (li) und die Bedienelemente (re). Bilder: onlinekosten.de

Full-HD stellt kein Problem dar

Nvidias dritte Tegra-Generation, die die dreifache Leistung des Vorgängers erreichen soll, macht weder vor HD- noch Full-HD-Filmen (1080p) Halt und spielt diese auch direkt von einer eingesteckten SD-Karte flüssig ab. Um Daten hin- und herzuschicken, ist ein Dateimanager installiert. Wenig getan hat sich leider beim Spieleangebot, das speziell auf die Vorzüge des aktuellen Tegra-Exemplars zugeschnitten ist. Vor fünf Monaten gab es in der Tegra Zone, einer Sammelstelle für Inhalte für die eigene Chip-Familie, neben einer Grafikdemo lediglich ein Spiel zu entdecken, zum jetzigen Zeitpunkt sieht es mit zwei Spieletiteln kaum besser aus. Ohne die Einschränkung auf Tegra 3 kann aus 46 Spielen gewählt werden.

Apps und Content-Marktplatz

Das Android-System hat Toshiba belassen wie es ist und lediglich einige Anwendungen hinzugefügt – wie einen eigenen Mediaplayer mit umfangreicher Formatunterstützung, das Office-Paket ThinkFree, PrinterShare, um vom Tablet-PC aus Dokumente ausdrucken zu können, Twitter und Toshiba Places. An dieser Stelle werden verschiedene Content-Angebote zusammengefasst, auf die der Nutzer nach einer Anmeldung bei Toshiba von unterschiedlichen Geräten des Herstellers aus zugreifen kann. Verfügbar sind unter anderem Musik von 7Digital, Filme von Viewster, Apps von AndroidPIT, WildTangent-Spiele, E-Books und digitale Magazine von Zinio. Direkt mit der von Toshiba vergebenen ID kann in den Anbietershops allerdings nicht geshoppt werden. Da diese von Toshiba losgelöst werkeln, muss sich der Nutzer auch dort registrieren. Die Places-App an sich ist noch nicht perfekt: Sie lädt etwas zu langsam, zeigte uns in der Kategorie Bücher plötzlich keine Inhalte mehr an und fror nach zu hastigem Klicken ein.

Wir probierten die Zinio-App aus, über die Focus, GQ, Geo, Vogue und viele andere Titel als Einzelausgabe oder im Abo bezogen werden können und direkt am Tablet lesbar sind. Zinio wird auch für iOS und PCs angeboten, deshalb sind die Zeitschriften auch dort zugänglich. Für das iPad entwickelte interaktive Inhalte innerhalb eines Magazins sind auf einem Android-Gerät aber nicht nutzbar. Auch wenn Toshibas ICS-Variante gut in der Hand liegt, sind rund 600 Gramm zum Lesen nicht wirklich bequem einhändig zu halten, dafür sind die 7-Zoll-Tablets zuständig.

Android 4.0 gerät ins Stocken

Wie wir bereits beim Eee Pad Transformer Prime Test und im Asus Transformer Pad TF300T Test bemerkt haben, ebenfalls Geräte mit Android 4.0, wird der Bildschirminhalt bei Rotation des Tablets ziemlich zügig angepasst, Apps sind schnell gestartet und auch das Scrollen durch Menüs und Webseiten zeigt sich meistens flott, aber nicht hundertprozentig flüssig: Der hauseigene Browser gerät immer mal wieder ins Stocken und lädt in vielen Fällen nicht so schnell wie Safari auf dem neuen iPad.

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 Ich warte noch bis das AT300-103 raus ist... (7 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von revoluzzer am 31.12.2013 um 05:01 Uhr
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