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Mittwoch, 22.08.2012 12:00

Toshiba AT300: Leichtes Android-4.0-Tablet im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Toshibas Android-Tablet PC-Familie wird derzeit vom 7,7-Zoll-Modell AT270 mit AMOLED-Bildschirm und dem größeren AT300 angeführt. Letzteres ist kürzlich erstmals in einer UMTS-Version erschienen; die Konfiguration AT300-103 kostet 549 Euro. Wer auf mobiles Internet verzichten kann, weicht auf das 100 Euro günstigere AT300-101 aus, das im Handel bereits ab rund 380 Euro angeboten wird, und erhält ein handliches, starkes Gerät. Doch bei genauerer Betrachtung zeigen sich auch Schwächen; welche, zeigt unser Test.

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Toshiba AT300 Test – Inhalt

  • Seite 1: Ausstattung, Schnittstellen, Lautsprecher, Maße/Gewicht
  • Seite 2: Design und Verarbeitung, Display, Leistung und Apps
  • Seite 3: Tastatur, Akkulaufzeit, Kamera und Test-Tabelle

Technische Daten

Wer seinen Blick über das Datenblatt des 10,1-Zoll-Tablets schweifen lässt, wird feststellen, dass es sich die Haupteigenschaften mit einer Reihe anderer Geräte mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich (ICS) teilt. Prozessorleistung spendet ein mit 1,3 Gigahertz getaktetes Modell aus der Tegra-3-Generation von Nvidia, die sich durch eine Quad-Core-CPU mit fünftem Hilfskern für genügsamere Aufgaben wie Musikhören oder Internetsurfen zum Energiesparen auszeichnet. Gestützt wird der Prozessor durch 1 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, während sich Daten im AT300-101, unser Testkonfiguration, auf einem 16 GB großen internen Speicher ablegen lassen. Im AT300-102 für 50 Euro mehr (499 Euro) gibt es 32 GB.

Toshiba Tablet AT300
Die AT300-Serie von Toshiba: Android 4.0 und Nvidia Tegra 3 in einem leichten Gehäuse. Bilder: Toshiba

Pro: Kartenleser, Contra: kein Datenkabel

Nicht alltäglich ist der Kartenleser: Er nimmt SD-Speicherkarten regulärer Größe auf, was vor allem Besitzer einer Digitalkamera freuen wird. Viele andere Tablets, wie das Acer Iconia A510 und die Tablets aus der Transformer-Reihe von Asus, die bezüglich Bestückung und Betriebssystem vergleichbar sind, akzeptieren nur das durch Smartphones und MP3-Player bekannte Miniformat microSD. HDMI und USB stellt aber auch Toshiba nur im micro-Format bereit. Passende Kabel sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssten daher separat angeschafft werden. Kontakt zum mitgelieferten Netzteil stellt das AT300 über einen Toshiba-eigenen Anschluss her, über den sich das Tablet auch auf eine optional erhältliche Docking-Station setzen lässt. Das AT300 Dock ist für 50 bis 60 Euro zu haben, bietet neben der Ladefunktion aber nur einen Audioausgang und sonst keine weiteren Ports. Das USB-Netzkabel ist abnehmbar, um das Tablet an einem PC oder Notebook aufzuladen, zur Datenübertragung ist es aber nicht geeignet. Direkt an das Tablet lässt sich ein Kopfhörer oder Mikrofon anschließen. Kommunizieren kann es per WLAN und Bluetooth, für ortsbezogene Dienste ist GPS nutzbar. Der Empfänger benötigte beim ersten Anlauf zwar eine Weile, um unseren Standort zu ermitteln, dann funktionierte die Ortung aber tadellos.

Toshiba AT300-101 im Test - Ports
Unter den Schnittstellen findet sich auch ein SD-Kartenleser. Bild: onlinekosten.de

Bedienung und Sound

Durch das Android-System navigiert der Nutzer über drei Sensortasten (Zurück, Home, zuletzt genutzte Anwendungen), je nach App kommt eine vierte Taste für Optionen oder Infos hinzu. Physische Tasten gibt es zum Anpassen der Lautstärke und zum Sperren der Bildschirmrotation. Die Schlitze neben dem Dock-Anschluss kennzeichnen die eingebauten Lautsprecher, deren Klang als eher dumpf zu bezeichnen ist. In der Statusleiste von Android findet sich aber ein Schieberegler, um eine Sound-Verbesserung einzustellen, die in der Tat eine ordentliche Wirkung erzielt und Musik und Filmsound voller erscheinen lässt. Was genau das außerdem anwählbare Video-Tuning bewirkt, konnten wir hingegen nicht erkennen.

Hübsches Leichtgewicht

Da die Eckdaten somit kein Alleinstellungsmerkmal hergeben, betont der japanische Anbieter bei seinem AT300 insbesondere Äußerlichkeiten. Der rund 261x179 Millimeter (mm) große Tablet-PC ist 9 mm dünn und wiegt nur etwa 590 Gramm. Dass er sich damit als schlanker und leichter als das Apple iPad 3 (Test) bezeichnen kann, ist keine Kunst, schließlich hat das Tablet aus Kalifornien von Generation zwei zu Generation drei 10 Prozent Gewicht zugelegt und bringt nun bis zu 662 Gramm auf die Waage. Zwar wirkt das iPad zunächst nicht dicker, da es zu den Kanten hin spitz zuläuft und Toshibas Tablet nicht, das zusätzliche Gewicht ist aber spürbar. Das AT300 fühlt sich direkt leichter an, zählt es doch auch insgesamt zur leichteren 10-Zoll-Fraktion. Acers A510 ist schwerer und dicker, das hochwertige Asus Transformer Prime (Test) kann allerdings mithalten.

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 Ich warte noch bis das AT300-103 raus ist... (7 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von revoluzzer am 31.12.2013 um 05:01 Uhr
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