Anzeige:

Sonntag, 19.08.2012 00:01

Diplomatisches Tauziehen um Assange

aus dem Bereich Sonstiges

Der Fall Assange ist zum diplomatischen Streit ausgeartet. Jetzt treffen sich Amerikas Außenminister zu einer Dringlichkeitssitzung. Der Wikileaks-Gründer sitzt weiter in der Botschaft von Ecuador in London.

Anzeige

Treffen der OAS-Außenminister wegen Assange

Ins diplomatische Tauziehen um den Wikileaks-Gründer Julian Assange will sich nun auch die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einschalten. Die OAS berief für kommenden Freitag eine Dringlichkeitssitzung der amerikanischen Außenminister ein. Dabei soll über den Streit zwischen London und Quito wegen des diplomatischen Asyls für Assange in der ecuadorianischen Botschaft in Großbritannien beraten werden. 23 OAS-Staaten sprachen sich am Freitag (Ortszeit) für das Treffen aus. Dagegen stimmten die USA, Kanada sowie Trinidad und Tobago.

Ecuador hatte dem 41 Jahre alten Australier Assange, der sich vor rund acht Wochen in die Botschaft geflüchtet hatte, diplomatisches Asyl gewährt. Der Fall war zu einem Streit zwischen Ecuador, Großbritannien und Schweden ausgeartet.

Ecuador verurteilt das Verhalten Großbritanniens

Die Nationalversammlung Ecuadors verurteilte das Verhalten Großbritanniens in einer offiziellen Erklärung. Die Drohung, zur Festnahme von Assange notfalls in Botschaft des Landes in London einzudringen, stelle einen "Angriff auf die nationale Souveränität" dar und sei ein Verstoß gegen internationales Recht, heißt es in der Erklärung, die das Parlament am Freitag (Ortszeit) beschloss.

Der britische Außenminister William Hague hatte zuvor gesagt, es gebe keine solche Drohung. Großbritannien müsse aber seine internationalen Verpflichtungen erfüllen. Gegen Assange existiert ein EU-weiter Haftbefehl aus Schweden wegen des Verdachts auf Sexualdelikte.

Am Samstag wollten die Mitglieder der Bolivarischen Allianz für die Völker unseres Amerika (ALBA) in Ecuador über die Lage beraten. Das Bündnis steht unter der Federführung von Venezuela und Kuba. Die Außenminister des südamerikanischen Staatenbundes Unasur wollen an diesem Sonntag über eine gemeinsame Haltung in der Frage beraten.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Mittwoch, 17.12.2014
"Gestures Beta"-App für Lumia: Windows Phones per Bewegung steuern
Host Europe übernimmt Intergenia: Elefantenhochzeit im Webhosting-Markt
25 Jahre "Navi": Smartphones bedrängen TomTom & Co
Kabel Deutschland: Bis zu knapp 60 Euro Bereitstellungsentgelt sparen
Keewifi: Neuer WLAN-Router verzichtet auf Passwörter
Streiks an Amazon-Standorten bis Samstag verlängert
"The Interview": Filmpremiere nach Anschlagsdrohung von Sony-Hackern abgesagt
Neu bei onlinekosten.de: Prepaid-Vergleich - günstige Prepaid-Tarife im Überblick
Apple setzt Verkauf in Russland aus
Facebook hübscht schlechte Handyfotos auf
Sony-Hacker wollen Kinos sprengen
iPod-Prozess: Apple muss keine Milliarde zahlen
Dienstag, 16.12.2014
Aus für joiz Deutschland im Free-TV - Rückzug ins Internet
Skype Translator: Microsoft bringt Vorabversion für automatischen Übersetzer
Amazon Fire Phone ohne Vertrag jetzt bereits für 199 Euro
Weitere News
DSL = Schnell
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs