Anzeige:

Freitag, 17.08.2012 18:01

Musik-Streaming auf dem steigenden Ast

aus den Bereichen Computer, Sonstiges

Der Umsatz mit digitaler Musik wächst, erst kürzlich teilte der Bundesverband der Musikindustrie e.V. mit, dass hierzulande jeder fünfte Euro aus den Musikverkäufen über Downloads zustande kam. Diese machten laut Zahlen von media control/GfK im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits 19,3 Prozent des Gesamtmarktes aus, Einnahmen aus Streaming-Diensten wurden dabei noch nicht berücksichtigt und sollen separat folgen. Der Frage, wie sich die Musik-Flatrate-Services entwickeln werden, ist Strategy Analytics auf den Grund gegangen. Dem Recorded Music Forecast zufolge wird der Umsatz mit Musik-Streaming in diesem Jahr weltweit betrachtet um 40 Prozent zulegen.

Anzeige

Höherer Umsatzzuwachs als für Downloads

In Zahlen sollen 1,1 Milliarden US-Dollar (etwa 890 Millionen Euro) mit Streaming erwirtschaftet werden, der Umsatz mit Musik-Downloads wird laut der Prognose zwar nur um 8,5 Prozent anwachsen, die Streaming-Dienste mit Erlösen von 3,9 Milliarden Dollar aber immer noch überragen. Bezogen auf die Zuwächse in absoluten Zahlen liegt das Streaming mit einem Plus von 311 Milliarden Dollar gegenüber zusätzlichen 303 Milliarden Dollar für Downloads vorn. Weltweit sollen sich sich die Ausgaben für Musik auf 39 Prozent für digitale Inhalte und 61 Prozent für physische Datenträger verteilen. Für den deutschen Markt machte der eingangs erwähnte Trendbericht von media control/GfK Tonträger wie CDs und Schallplatten mit einem Anteil von 72 Prozent als wichtigstes Standbein aus.

2015 soll digitale Musik weltweit CD-Verkäufe überholen

Auch die Vorhersage von Strategy Analytics lässt regionale Unterschiede erkennen. So sollen in den USA die Umsätze mit digitaler Musik die Verkaufserlöse durch CDs & Co bereits in diesem Jahr überholen, während die weltweite Prognose 2015 als Wendepunkt errechnet. Länder wie Schweden und Südkorea sollen den Umschwung ebenfalls früher vollziehen.

Wie der Analyst Ed Barton erklärt, erreicht der Markt mit Musik-Downloads langsam seine Reife, die Ausgaben flachten in allen Schlüsselmärkten ab: "Streaming-Musikdienste wie Spotify und Pandora werden in den nächsten fünf Jahren die Schlüsselwachstumstreiber sein, da Nutzung und Ausgaben rapide wachsen." Die Verbraucher würden die Verfügbarkeit und den Zugang zu Musik stärker wertschätzen als digitale Musik tatsächlich zu besitzen.

Solange ein Abo für die in der Regel kostenpflichtigen Dienste besteht, lässt sich die Musiksammlung per Internetverbindung immer wieder anzapfen, nach einer Kündigung erlischt demzufolge auch das Zugriffsrecht. Wer sich einen Überblick über Musik-Flatrate-Angebote und deren Konditionen verschaffen möchte, findet weitere Informationen in unserer Übersicht über Musik-Streaming-Anbieter.

Saskia Brintrup
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 24.07.2014
BSkyB könnte Vereinbarung über "Sky Europe" schon am Freitag verkünden
helloMobil senkt Preis für Flat XM 2000 plus auf 19,95 Euro
Nokia reduziert Verlust, neues Kerngeschäft aber hart umkämpft
LG : Hoher Gewinn dank Smartphones und 4K-Fernsehern
Hacker klauen bei EZB Kontaktdaten und fordern Geld
O2 Prepaid: Neue Smartphone-Tarife - ungenutztes Datenvolumen verfällt nicht mehr
Microsoft plant nur noch eine Windows-Version für Desktop und Smartphone
Amazon Wallet: Mit der Payment-App an die Ladenkasse
Trotz iPad-Schwäche: Apple-Chef Cook glaubt an Zukunft mit Tablets
Smartphone-Werbung macht Facebook reich - Nutzerzahl steigt auf 1,32 Milliarden
Mittwoch, 23.07.2014
Hamburg verbietet Mitfahrdienst Uber - 1.000 Euro Strafe für private Fahrer
Lumia 530: Microsoft-Handy unter 100 Euro
City-Domains: ".koeln" und ".cologne" lockt Vereine - und Lukas Podolski
Electronic Arts verschiebt "Battlefield Hardline" auf 2015
WinSIM: Allnet-Flatrate mit 1 GB wieder für 14,95 Euro im Monat
Weitere News
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
Internet per VDSL
Die DSL-Anbieter rüsten auf:
Mit ihren VDSL Angeboten bieten die Provider Highspeed-Internet mit bis zu 50 Mbit/s in vielen Gebieten.
Jetzt T-Home VDSL Verfügbarkeit prüfen oder den Ausbau von 1und1 VDSL, Alice VDSL und Vodafone VDSL checken.
Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs