Anzeige:
Sonntag, 19.08.2012 16:16

Ständige Erreichbarkeit - Forscher schlagen Alarm

aus dem Bereich Sonstiges

Die Forscher spannen einen weiten Bogen. Waren klare Arbeitsverhältnisse und Bürozeiten noch vor wenigen Generationen die Regel, werden die Grenzen zwischen Job und Privatleben heute für Millionen Menschen immer undeutlicher. Flexibilität könnte Vorteile bringen - doch allzu oft setzt sie die Arbeitnehmer laut Fehlzeiten-Report 2012 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) unter Stress.

Anzeige

Abschalten ist wichtig

Geringfügig Beschäftigte, Selbstständige, Leiharbeiter - jeder vierte der 41,5 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland arbeitet in früher untypischen Verhältnissen. Rufbereitschaft leistet jeder Fünfte. Fast jeder Zweite ist grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit erreichbar.

Können die Menschen überhaupt noch abschalten? In vielen Büros werden die Strukturen unklarer, es gibt weniger Zeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Und wenn die Menschen das Büro verlassen, müssen sie oft Dutzende Kilometer bis zu Hause zurücklegen. Die Zahl der Fehltage wegen Krankheit steigt laut AOK-Report mit der Distanz zwischen Haustür und Job kontinuierlich. Und sind dann oft immer noch per Telefon, Smartphone, Mail erreichbar.

"Beschäftigte müssen sich gegen Unsicherheit und sozialen Druck wappnen", sagt der geschäftsführende Vorstand des AOK-Verbands, Uwe Deh. Schutz gebe es immer weniger.

Überstunden sind fast schon die Regel

Mit einer Reihe beunruhigender Zahlen schlägt der Report Alarm: 32 Prozent machen häufig Überstunden, 20 Prozent oft Samstagsarbeit, 14 Prozent arbeiten oft an wechselnden Orten. 21 Prozent fühlen sich im Gegenzug häufig erschöpft, 20 Prozent können in der Freizeit oft nicht mehr abschalten, 16 Prozent sind oft lustlos. Unter Schlafstörungen leiden 15 Prozent - 14 Prozent bezeichnen sich als reizbar.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Freut sich der Chef... (5 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Blauer am 27.08.2012 um 22:25 Uhr
 Suche

  News
Donnerstag, 23.10.2014
Unitymedia KabelBW beschleunigt ab 3. November auf 200 Mbit/s - Highspeed-Pakete im Überblick
Medientage München: Das Internet verdrängt nicht das Fernsehen
Lufthansa: Rechenzentren gehen an IBM
CSU-Chef Seehofer: "Ich schimpfe nicht über Google. Ich nutze Google"
Mittwoch, 22.10.2014
Presseverlage knicken ein: Google kann Inhalte gratis nutzen
Kaspersky-Studie: Immer mehr Malware-Attacken auf Android-Smartphones
Fitness First kauft Online-Fitnessanbieter NewMoove
Telekom-Chef warnt: Internet-Monopole saugen Wirtschaft aus
Nur jeder Vierte schützt seine Online-Passwörter
Keine Lust mehr aufs iPhone? Google erklärt den Wechsel zu Android
E-Book-Streit: Amazon einigt sich auch mit Bonnier
Größtes deutsches WLAN-Netz: Kabel Deutschland betreibt 500.000 Hotspots
Nach Angriffen: Apple gibt Sicherheitshinweis für iCloud-Nutzer
Sky Go: Technische Störung bei Bayern-Spiel verärgert Sky-Kunden
Peinliche Panne: Telekom muss Produktnamen "Samba" zurückziehen
Weitere News
Provider Wechsel
DSL Speed Test gemacht und nun unzufrieden mit der DSL Leistung?
Jetzt Kosten für den DSL Anschluss senken und neuen Telefonanbieter suchen.
Günstige Angebote der wichtigsten Internet Provider auch inklusive DSL Modem in der Übersicht.
DSL Speedmessung
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen. Wenn der Provider wieder zuviel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Bei vielen Anbietern gibt es auch Internet Telefonie dazu. Wir haben die besten DSL Tarife im Vergleich.
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs