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Donnerstag, 16.08.2012 18:13

Toshiba mit UMTS-Tablet und neuem Ultrabook

aus dem Bereich Computer

Toshibas iPad-Herausforderer ist das AT300, ein Tablet PC mit 10,1 Zoll großem Display, der das iPad in dritter Generation hinsichtlich Schlankheit und Gewicht unterbietet. Bislang verkaufte der japanische Hersteller das Android-Gerät ausschließlich mit WLAN, jetzt legt er ein 3G-Modell für mobiles Internet nach. Ebenfalls aufgestockt wird die Notebook-Palette: Das Satellite Z930 Ultrabook erhält eine Core i7-CPU und die Einsteigerreihe Satellite C8 einen Neuzugang im lilafarbenen Gehäuse.

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Drittes Modell der AT300-Serie

Die Tablet-Serie AT300 bietet zurzeit zwei knapp 9 Millimeter flache WLAN-Modelle: Als AT300-101 kommt das Tablet mit Nvidia Tegra 3 Quad-Core-Prozessor und Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich mit 16 Gigabyte (GB) Speicherplatz und als AT300-102 mit einer Kapazität von 32 GB. Die Preise der jeweils mit 1 GB RAM ausgestatteten Exemplare liegen bei 449 und 499 Euro. Für Nutzer, die unterwegs im Internet surfen möchten, kommt nun die Version AT300-103 mit UMTS/HSDPA-Modul hinzu, das ausschließlich mit 32 GB angeboten wird. Die übrige Ausrüstung des silberfarbenen und 595 Gramm leichten Geräts mit Gorilla-Glas, zwei Kameras und Kartenleser entsprechen dem Seriendurchschnitt. Das Tablet soll eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden erreichen und ist ab sofort für 549 Euro erhältlich.

Neu: das Satellite Z930-125  und das AT300-103
Neu bei Toshiba: das Satellite Z930-125 Ultrabook und das AT300-103 mit UMTS. Bilder: Toshiba

Ultrabook mit Core i7 und 256-GB-SSD

Nachdem das Portégé Z830 mit dem Portégé Z930 bereits eine Nachfolgerreihe erhalten hat, verstärkt Toshiba auch die Endkundenvariante. Auf das Satellite Z830 (Test) folgt das Z930, das jetzt in einer dritten und stärkeren Konfiguration an den Start geht. Als Prozessor bekommt das Z930-125 einen Core i7-3667U mit 2,0 Gigahertz aus der Ivy Bridge-Generation eingepflanzt, dessen integrierter Grafikchip Intel HD 4000 bis zu knapp 1,7 GB vom Arbeitsspeicher beansprucht. Insgesamt sind 4 GB an Bord, maximal werden 6 GB unterstützt. Wie die übrigen Ultrabooks der schlanken und besonders leichten Linie ist das neue Satellite-Modell nur mit SSD zu haben, 256 GB stehen zur Datenspeicherung und für zügiges Booten zur Verfügung. Das 13,3-Zoll-Display ist entspiegelt und und liefert eine Auflösung von 1.366x768 Bildpunkten.

Trotz des an der dicksten Stelle nur 16 Millimeter hohen und 1,12 Kilogramm leichten Gehäuses versammelt der Magnesium-Laptop die wichtigsten Schnittstellen. Neben Gigabit LAN, WLAN und Bluetooth sind HDMI, D-Sub (VGA), drei USB-Ports (einer mit USB-3.0-Unterstützung), Mikrofon/Kopfhörer und ein Kartenleser für die Formate SD und MMC vorhanden. Eine Tastaturbeleuchtung gibt es obendrauf. Der eingebaute 8-Zellen-Akku verspricht eine Laufzeit von bis zu acht Stunden. Mit Windows 7 Home Premium und zweijähriger Garantie schlägt das Ultrabook mit 1.399 Euro zu Buche. Die bereits eingeführten Varianten Z930-103 und Z930-119 mit Intel Core i5-3317U, 4 GB RAM und 128 beziehungsweise 256 GB Speicher sind mit 1.099 und 1.349 Euro günstiger.

Mehr zum Thema Ultrabooks mit Ivy Bridge liefert unser Artikel zur Vorstellung, eine Einschätzung der Praxisleistung ist außerdem unserem Sony Vaio T13 Test zu entnehmen.

Weitere Laptops: ab 549 Euro

Einsteiger können derweil aus zwei neuen 15,6-Zoll-Laptops und einem neuen 17,3-Zoll-Notebook wählen. Äußerlich auffällig ist das Satellite C855-1Q2 für 549 Euro in der Farbe Lila, das mit einem Intel Celeron B820 Prozessor rechnet und 4 GB RAM sowie eine 320-GB-Festplatte mitbringt. Aus der gleichen Größenklasse stammt das Satellite L850-16H für 799 Euro. Der weiße Mobilrechner lockt allerdings mit doppelter Speicherkapazität, einem Core i7-3610QM und einer AMD Radeon HD 7670M. Im schwarzen Gehäuse kommt der Desktop-Ersatz Satellite C870D-109 für 549 Euro daher, der einzige Computer mit AMD-CPU. Zur Ausstattung zählen ein AMD E2-1800 Dual-Core-Prozessor mit eingebauter HD 7340 Grafik, 4 GB Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit 500 GB. Ein DVD-Laufwerk und USB 3.0 haben alle drei zu bieten.

Saskia Brintrup
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