Ob der Sound noch aus dem Mobilgerät oder schon aus der XF300 strömt, ist unschwer zu erkennen. Der klare und satte Klang des Docks gefällt auf Anhieb und macht Spaß. Um auf hohem Niveau zu meckern, können Audiofans anführen, dass ihr hochwertiges Equipment im Wohnzimmer besser, basslastiger und noch voller klingt, heruntergebrochen auf Preis und Größe ist das Ergebnis aber allemal überzeugend. Im direkten Vergleich mit einer LG ND5520 Lautsprecherstation (2x15 Watt statt max. 2x20 Watt) gingen die Meinungen in unserer Redaktion auseinander, welche den besseren Sound liefert. Sonys Modell klingt zurückhaltender, während LGs Modell eher Partyatmosphäre schafft. Was nun besser gefällt, ist Geschmackssache, denn beide sind gut. Wer die volle Qualität genießen möchte, sollte sein Apple-Gerät direkt anschließen, via Bluetooth geht etwas Wumms verloren.
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Sony RDP-XF300iP Test – Inhalt
- Seite 1: Optik, Bedienung, Aufbau und Bluetooth-Kopplung
- Seite 2: Sound, App und Akkulaufzeit
- Seite 3: Radioempfang, Fazit und Test-Tabelle
Sony-App mit Extra-Funktionen
Als kleines Extra bietet Sony im App Store eine Anwendung namens D-Sappli für seine Docking-Stationen an, über die sich eine Weckfunktion und verschiedene Timer einstellen lassen. So kann das Lautsprecher-Dock zu einer gewählten Zeit bestimmte Songs abspielen und sich auch automatisch wieder abschalten. Andernfalls zeigt die App die aktuelle Uhrzeit an.
Lädt Apple-Hardware
Wird die RDP-XF300IP mit dem beigefügten Netzteil betrieben, das im Übrigen etwa die Größe eines Notebook-Exemplars hat, kann sie als Ladestation für iPod, iPhone oder iPad dienen und bietet sich damit als praktischer Dauerstandort an. Um ohne Netzteil eingesetzt werden zu können, verfügt die Station über einen integrierten Akku. Dann wird die maximale Lautstärke reduziert, ist aber immer noch ausreichend laut, selbst für eine Feier. Darüber hinaus führt auch der Bluetooth-Modus dazu, dass die Lautstärke abnimmt.

Ipod, iPhone oder iPad sitzen direkt vor dem Lautsprecher (li), Sony hat auch an eine Vertiefung für den Transport gedacht (re). Bilder: onlinekosten.de
Mehrere Stunden mobile Musik
Die angegebene Laufzeit von bis zu 6,5 beziehungsweise 7 Stunden, je nach Betriebsart, können wir bestätigen. Nach etwa 5 Stunden Radiowiedergabe leuchtete noch einer von drei Ladebalken auf. Wird die Station richtig laut aufgedreht, kann das natürlich anders aussehen. Auffallend lang ist die Zeitspanne, die der Akku für eine erneute Ladung benötigt. Als wir nach etwa 4 Stunden Ladezeit auf das Display schauten, war die Prozedur noch immer im Gange. Da im Zuge der Ultrabooks und Tablets immer mehr Elektronikgeräte mit festem Akku auf den Markt kommen, hierzu eine Info: Ein Ersatzakku soll zwar nicht regulär im Handel zu haben sein, aber über Sony zu beziehen und selbst tauschbar sein. Das Batteriefach kann mit einem herkömmlichen Schraubenzieher geöffnet werden.


