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Montag, 27.08.2012 09:09

Sony XF300: Docking-Station für iPad & Co im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Wer ein Mitglied aus Apples mobiler i-Mannschaft zu einem stärkeren Sound verhelfen möchte, findet bei nahezu allen bekannten Elektronikherstellern passendes Zubehör. Auch Sony hat seinen Onlineshop mit verschiedenen Docking-Stationen bestückt, die mit iPhone, iPod und iPad zusammenarbeiten. Die aktuelle Linie ist die X-Serie mit vier Geräten zwischen rund 200 und 550 Euro. Nur eines davon ist mobil, sprich, kabellos einsetzbar: das iPod-Dock XF300 / RDP-XF300iP. Die Station lässt sich für den Abend auf Terrasse oder Balkon vom Netzteil abkoppeln und verspricht bis zu sechs Stunden Musikwiedergabe. Diese muss nicht zwangsläufig von Apple-Hardware ausgehen, denn der schwarze Kasten nimmt per Bluetooth auch Musik von Geräten anderer Hersteller wie Android-Handys oder Notebooks entgegen und bietet ein UKW-Radio. Wir haben die Docking-Station für knapp 300 Euro getestet.

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Sony RDP-XF300iP Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Bedienung, Aufbau und Bluetooth-Kopplung
  • Seite 2: Sound, App und Akkulaufzeit
  • Seite 3: Radioempfang, Fazit und Test-Tabelle

Hübsches Design, gute Verarbeitung

Durch die gesamte X-Serie zieht sich ein gefälliges, edles Design: schwarze, eckige Gehäuse, die sich gut in eine mit Flachbildfernseher, DVD-Player und weiteren Boxen bestückte Wohnzimmerwand einfügen – wenn diese ebenfalls schwarz sind. Von Putzmuffeln gefürchteten Hochglanz verwendet Sony bei der XF300-Station nur für einen schmalen Streifen unter dem Lautsprecher, der eher selten berührt werden dürfte. Mit einem Gewicht von 2,6 Kilogramm ist das Gerät realtiv schwer, macht dadurch aber auch einen wertigen Eindruck. Für den Transport hat Sony mitgedacht und an der Rückseite eine Mulde versteckt, die ebenso praktisch aber deutlich eleganter ist als ein ausklappbarer Plastiktragegriff.

Sony XF300 Test
Sony liefert die XF300 iPod-Docking-Station mit Netzteil, Handbuch und einer Mini-Fernbedienung aus. Bilder: onlinekosten.de

Schnell betriebsbereit und einfach zu bedienen

Unten links gibt ein kleines Display Auskunft über Modus, Radiokanal oder Akkulaufzeit. Die Oberseite des etwa 356x168x122 Millimeter großen Gehäuses ziert eine matte Leiste in Metalloptik, auf der sich alle Bedienelemente versammeln: ein Power-Schalter, ein Button um den Betrieb mit iPod, iPhone oder iPad auszuwählen, die Bluetooth-Funktion, Radio, Audio In für einen externen Musik-Player (entsprechender Port auf der Rückseite), eine Sound-Taste für fünf verschiedene Equalizer sowie die üblichen Steuertasten zum Pausieren und Verstellen der Lautstärke. Alle Funktionen sind auch über eine kleine, ausgesprochen leichte Fernbedienung steuerbar. Damit ist die Lautsprecher-Station auf den ersten Blick nicht komplizierter als ein Radio oder CD-Player.

Ipod, iPhone oder iPad platzieren

Dieser Eindruck verfestigt sich, wenn in das mitgelieferte Handbuch geschaut wird. Wenige Seiten erklären anschaulich alles Wissenswerte, wobei viele Funktionen auch selbsterklärend sind. Wie finden nun Station und Handy, MP3-Player oder Tablet PC zusammen? Die mittig platzierte silberfarbene Fläche mit Sony-Logo dient nicht zur Zierde, sondern fährt bei Druck einen Dock-Anschluss aus. Eine intelligente Lösung; so ist der empfindliche Port vor Staub und Beschädigungen geschützt. Wir haben ein iPad der dritten Generation aufgesteckt, das von selbst in die korrekte Position glitt, als wir es nach hinten neigten. Richtig verbunden war es aber erst, als wir es fester auf die Halterung drückten. Zwar stellt sich das Gefühl ein, das iPad guten Gewissens auf der Station belassen zu können, es lässt sich aber ganz minimal zur Seite neigen. Da ein Lautsprecher jedoch sowieso – drinnen wie draußen - an einen sicheren Platz mit festem Grund gestellt werden sollte, sollte das kein Problem darstellen. Damit nichts zerkratzt, sind in der Halterung zwei kleine Gummistopper und auf dem Lautsprecher ein Abstandshalter angebracht. Für kleinere iPods liefert Sony einen weiteren Gummifuß mit. So oder so: Smartphone oder Player und insbesondere das iPad verdecken ein gutes Stück des Lautsprechers und sind den Vibrationen ausgesetzt.

Um die Musik nun über das Sony RDP-XF300IP Dock und nicht die integrierten Geräte-Lautsprecher auszugeben, genügt die Wahl des iPod-Modus, schon lässt sich die Wiedergabe über die Tasten an der Docking-Station oder der Fernbedienung steuern. Für Handys, Tablets oder Laptops ohne Apfellogo oder falls sich das i-Gerät nicht auf der Station befindet, kann die Bluetooth-Funktion einspringen. Die Kopplung ging in unserem Test zügig und problemlos vonstatten. Der Nutzer muss lediglich solange die Bluetooth-Taste an der Station oder auf der Fernbedienung gedrückt halten, bis ein Ton die Bereitschaft ankündigt, dann am mobilen Gerät die Bluetooth-Funktion einschalten und die RDP-XF300iP suchen lassen. Neben dem iPad probierten wir erfolgreich ein Smartphone von LG aus. Das iPad konnten wir gut zehn Meter von Sonys Docking-Station weg bewegen, bis die Wiedergabe stoppte. Das LG Handy behielt die Verbindung noch darüber hinaus bei.

AirPlay wird nicht unterstützt, das liefern Sonys Docks erst ab dem nächsthöheren Modell RDP-XA700iP für rund 450 Euro.

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