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Dienstag, 14.08.2012 08:42

Sky erstmals mit positivem EBITDA

aus dem Bereich Sonstiges

Der führende deutsche Pay-TV-Sender Sky hat sein Wachstum auch im zweiten Quartal fortsetzen können. Das geht aus dem am Dienstag vorgelegten Geschäftsbericht für das zweite Quartal hervor. Demnach konnte Sky das erste Mal seit Einführung der neuen Marke ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ausweisen. Zu beachten ist aber auch: das Neukundenwachstum schwächte sich saisonbedingt merklich ab.

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EBITDA in Höhe von 23 Millionen Euro

Insgesamt setzte Sky zwischen April und Juni 326,7 Millionen Euro um. Dem standen operative Kosten in Höhe von 303,6 Millionen Euro gegenüber, woraus ein EBITDA in Höhe von 23 Millionen Euro resultierte. Vor einem Jahr stand noch ein Minus von 23,4 Millionen Euro in der Bilanz des Senders. Unter dem Strich arbeitete Sky aber auch im zweiten Quartal defizitär und machte 13,8 Millionen Euro Verlust.

Betrachtet man das Minus von 53,6 Millionen Euro von vor zwölf Monaten, ist der Aufwärtstrend klar zu erkennen. Bemerkt werden muss aber auch, dass Sky im zweiten Quartal aufgrund der langen Sommerpause geringere Kosten für Bundesliga- und Europapokal-Übertragungen hatte. Laut Sky machte dieser Effekt eine geringere Belastung in Höhe von 11 Millionen Euro aus.

Rund 47.000 Nettoneukunden

Erfreulich ist auch die Entwicklung des Kundenstamms. Zum Stichtag Ende Juni hatten rund 3,13 Millionen Kunden ein Abonnement abgeschlossen. Das waren aber nur 47.100 mehr als Ende März und ein deutlicher Abschwung gegenüber den drei Vorquartalen, wo zwischen 73.000 und 155.000 Neukunden verzeichnet werden konnten. Insgesamt standen im zweiten Quartal 124.000 neuen Abonnenten 77.000 Kündigungen gegenüber.

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