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Dienstag, 14.08.2012 15:27

Dreist: "Amazon-Mail" saugt Kreditkarten-Infos

aus dem Bereich Computer

Phishing-Betrüger haben es schwer. Die guten Zeiten sind offenbar vorbei. Viele Nutzer sind inzwischen argwöhnisch, E-Mails von scheinbar vertrauten Absendern, gespickt mit Grammatikfehlern, wandern direkt in den Mülleimer. Darum wird die Gegenseite immer kreativer und perfekter. Unsere Redaktion erreichte in den vergangenen Tage eine Phishing-Mail, die nur auf den zweiten Blick zu erkennen ist. Vermeintlicher Absender ist das beliebte Shoppingportal amazon.de.

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Amazon: Wir fragen nie nach persönlichen Daten

In der Mail heißt es in tadellosem Deutsch, dass nur noch Kreditkarten-Nutzer bei Amazon einkaufen können. Begründet wird dies mit immer mehr Zahlungsausfällen beim Lastschrift- und Rechnungsverfahren. Mit dabei: Ein Link, der den Nutzer direkt zu der Seite führen soll, wo er seine Kreditkarte hinterlegen kann. Und schon tappt der Ahnungslose direkt in die Falle - denn die Seite ist kein authorisierter Amazon-Link. Tatsächlich handelt es sich um einen raffinierten Phishing-Versuch, der zumindest im Chrome-Browser auch als solcher schon erkannt wird.

Amazon weist darauf hin, dass eine authorisierte E-Mail des Portals niemals nach persönlichen Daten oder gar nach dem Kunden-Passwort fragt. Statt die Kunden aufzufordern, ihre Daten durch einen Link zu verifizieren, gibt das Online-Kaufhaus Tipps, wo und wie die Nutzer im Login-Bereich ihre Kundendaten editieren können.

Seriöse Amazon-Mails verlinken außerdem nur auf Webseiten, die mit "http://...amazon.de" beginnen. Erhält der Nutzer Mails, die nicht in Zusammenhang mit einem bestimmten Bestellvorgang stehen, ist bereits Vorsicht angesagt. Weitere Tipps zum schnellen Erkennen von Phishing-E-Mails gibt amazon.de auf seiner Webseite. Wer glaubt, eine Phising-Mail im Namen der Online-Plattform erhalten zu haben, kann diese dem Unternehmen unter stop-spoofing@amazon.com melden.

Amazon Phishing Mail
Eine freche Pfhishing-Mail soll Nutzer dazu bringen, ihre Kreditkarten-Daten preiszugeben. Screenshot: onlinekosten.de

Auch onlinekosten.de hat einen Ratgeber mit Tipps zu Phishing-Nachrichten veröffentlicht.

Dorothee Monreal
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 Dreist? Nee, dumm wer drauf eingeht... (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von partypeople am 20.08.2012 um 08:54 Uhr
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