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Montag, 13.08.2012 17:32

QSC: ITK-Sparte erstmals größter Umsatzbringer

aus dem Bereich Breitband

Die QSC AG wandelt sich mit beschleunigtem Tempo zu einem ITK-Anbieter. Das belegen die am Montag in Köln veröffentlichten Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres. Die ITK-Umsätze im direkten Vertrieb stiegen um 29 Prozent auf 45,9 Millionen Euro und leisteten damit nach Unternehmensangaben erstmals den größten Beitrag zum Gesamtumsatz.

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Umsatz legt leicht zu

Im Resale-Geschäft mit klassischen TK-Produkten setzte QSC erwartungsgemäß weniger um. Die Umsätze sanken um 25 Prozent auf 41,9 Millionen Euro. Der indirekte Vertrieb als dritte Säule machte mit 28,9 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal ebenfalls weniger Umsatz - ein Minus von 6 Prozent. Insgesamt konnte QSC den Umsatz im Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres leicht um 0,6 Millionen Euro auf 116,6 Millionen Euro steigern. Im Vorjahresquartal hatten die Kölner allerdings noch einen Umsatz in Höhe von 121,8 Millionen Euro verzeichnet. Hier machte sich der Rückgang des klassischen TK-Geschäfts bemerkbar.

Dennoch zeigt sich QSC-Vorstandsvorsitzender Bernd Schlobohm angesichts einer weiteren Steigerung der ITK-Umsätze zufrieden: "Die Weiterentwicklung zum ITK-Anbieter trägt Früchte". Das sei ein wichtiger Schritt für die Zukunft von QSC. "Wir verringern die Abhängigkeit vom konventionellen margenschwachen TK-Geschäft und bauen unsere Position im zukunftsträchtigen ITK-Markt Schritt für Schritt aus", erklärte Schlobohm.

Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal hohe Auftragseingänge im Volumen von 40,4 Millionen Euro. Aufgrund des Wachstums im Direkten Vertrieb wurde die Belegschaft seit Jahresanfang um rund 80 Beschäftigte aufgestockt, Ende Juni lag die Zahl der QSC-Mitarbeiter bei 1.417. Außerdem wurden zusätzliche externe IT-Spezialisten zeitlich befristet eingestellt.

Verschmelzung der INFO AG früher als geplant - Prognose für 2012 bekräftigt

Das EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte mit 18,1 Millionen Euro nicht den im Vorjahresquartal erreichten Wert von 19,3 Millionen Euro. Ebenfalls unter dem Vorjahreswert lagen der Konzerngewinn mit 2,9 Millionen Euro (2011: 3,9 Millionen Euro). Sowohl EBITDA als auch der Gewinn konnten sich gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres aber leicht um jeweils 0,6 Millionen Euro verbessern. Die hohen Auftragseingänge machen sich laut QSC in der Regel erst nach sechs bis neun Monaten in entsprechenden gesteigerten Umsätzen bemerkbar. Im zweiten Quartal investierte QSC 10,9 Millionen Euro. Trotz laufender Aufwendungen unter anderem auch für die schon Ende Juli, und damit früher als geplant, erfolgte Verschmelzung der INFO AG, blieben die Investitionen rund 1,8 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.

Die im März gemachte Prognose für das gesamte Geschäftsjahr bekräftigte QSC am Montag. Erwartet wird insgesamt ein Umsatz in Höhe von 480 bis 490 Millionen Euro. Die vorzeitige Verschmelzung der INFO AG mit QSC erhöhe laut Schlobohm die Handlungsfreiheit. Das laufende Jahr wird weiterhin als Vorbereitungsjahr gesehen, 2013 will QSC dann die volle Schlagkraft erreichen.

Jörg Schamberg
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