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Samstag, 11.08.2012 00:01

Outdoor-Tetris & Co.: Streetgames erobern Berlin

aus dem Bereich Sonstiges

"Räuber und Gendarm" war gestern. Ein Berliner Festival bringt Computerspiele auf die Straße - mit Hilfe von Badfliesen und Einkaufswagen.

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Spaß bei Straßenspielen mit Abfall

Hunderte Kronkorken, Plastik-Trinkbecher, abgeknickte Äste. Auf dem Parkplatz neben dem Computerspielemuseum an der Berliner Karl-Marx-Allee sieht es aus, als sei gerade Party gewesen. Der Eindruck täuscht: Mit diesem Müll wird gespielt. Memory zum Beispiel - mit zwölfmal zwei gleichen Bierflaschendeckeln. Spaß mit Abfall gehört zum Festival Playpublik, das noch bis Sonntag (12. August) die internationale Streetgames-Community in Berlin vereint. Mitmachen darf jeder, der sich erwachsen genug dafür fühlt.

Die Idee, Straßenspiele für Erwachsene zu entwickeln, kommt aus New York. Aber auch in London ist mit "Hide&Seek" eine respektable Gemeinschaft aus Designern und Kulturwissenschaftlern entstanden, die daran arbeitet, Computerspiele in die echte Welt zu verlegen. Simpel ist das bei Tetris: Mit dem Soundtrack beschallt, müssen die Teilnehmer auf der Straße Stapel aus bunten Badfliesen errichten. Es gewinnt, wer in kürzester Zeit die höchste Säule baut.

Rausgehen und vergessene Orte wiederentdecken

Bei vielen der mehr als 40 Spiele der Playpublik geht es etwas komplizierter zu. Sebastian Quack (30) ist einer der Gründer des Berliner Künstlerkollektivs "Invisible Playground" - eine Gruppe aus Informatikern, Theatermachern und Musikern, die das Festival kuratiert. "Den Menschen zeigen, dass es trotz der zunehmenden Präsenz von Technologien und Medien Sinn macht, rauszugehen und vergessene Orte wiederzuentdecken." Im Streetgames-Sprech heißt das: "Verbindungen remixen" - zwischen Menschen, den Umgebungen, die sie bewohnen und den Technologien, die sie benutzen.

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