Anzeige:

Donnerstag, 09.08.2012 17:31

Trojaner späht Bankdaten im Staatsauftrag aus

aus den Bereichen Computer, Sonstiges

Stuxnet, Duqu, Flame und jetzt Gauss - die Liste von Schadprogrammen, die offenbar in staatlichem Auftrag entwickelt wurden, wird immer länger. Beim jüngsten Angriff wurden nach Informationen von Kaspersky vor allem Bankkunden im Libanon ausgespäht.

Anzeige

Bankkunden im Nahen Osten ausgespäht

Mit einer besonders raffinierten Schadsoftware haben staatliche Dienste eines unbekannten Landes Bankkunden im Nahen Osten bespitzelt. An dem staatlichen Hintergrund des neu entdeckten Trojaners namens Gauss bestehe kein Zweifel, erklärte am Donnerstag der Chefexperte der russischen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky, Vitaly Kamluk. Es gebe große Ähnlichkeit mit den zuvor aufgetauchten Schädlingen Stuxnet, Duqu und Flame.

Bei dem Trojaner handle es sich um eine spezielle Anpassung des im Mai aufgetauchten Schadprogramms Flame, sagte am Donnerstag Kaspersky-Chefanalyst Magnus Kalkuhl der Nachrichtenagentur dpa. Der Schädling wurde im Mai von Kaspersky entdeckt. Nach Informationen der "Washington Post" wurde Flame von den USA und Israel entwickelt.

Rund 2.500 PCs infiziert

Der Online-Banking-Trojaner leitet im Unterschied zu den bekannten Werkzeugen von kriminellen Internetbetrügern keine betrügerischen Bankgeschäfte zum Schaden der Nutzer ein, sondern späht aus, welche Transaktionen vorgenommen werden. Insgesamt seien im Juni und Juli rund 2.500 Infektionen mit Gauss registriert worden, darunter mehr als 1.600 im Libanon, 480 in Israel und 260 in den palästinensischen Gebieten, sagte Kamluk während einer Web-Konferenz mit Journalisten. In anderen Ländern, darunter auch Deutschland, sei es nur vereinzelt zu Infektionen mit Gauss gekommen. Zu den betroffenen Banken gehörten den Angaben zufolge die Bank of Beirut und Credit Libanais, aber auch die Citibank und der Online-Zahlungsdienst PayPal.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 24.07.2014
LG : Hoher Gewinn dank Smartphones und 4K-Fernsehern
Hacker klauen bei EZB rund 20.000 Kontaktdaten und fordern Geld
O2 Prepaid: Neue Smartphone-Tarife - ungenutztes Datenvolumen verfällt nicht mehr
Microsoft plant nur noch eine Windows-Version für Desktop und Smartphone
Amazon Wallet: Mit der Payment-App an die Ladenkasse
Trotz iPad-Schwäche: Apple-Chef Cook glaubt an Zukunft mit Tablets
Smartphone-Werbung macht Facebook reich - Nutzerzahl steigt auf 1,32 Milliarden
Mittwoch, 23.07.2014
Hamburg verbietet Mitfahrdienst Uber - 1.000 Euro Strafe für private Fahrer
Lumia 530: Microsoft-Handy unter 100 Euro
City-Domains: ".koeln" und ".cologne" lockt Vereine - und Lukas Podolski
Electronic Arts verschiebt "Battlefield Hardline" auf 2015
WinSIM: Allnet-Flatrate mit 1 GB wieder für 14,95 Euro im Monat
Chinas Smartphone-Hersteller Xiaomi greift iPhone an - "Wir sind besser als Apple"
Paketdienst DPD verspricht: In diesen 30 Minuten liefern wir
Yourfone: Nokia Lumia 630 gratis zur Allnet-Flatrate
Weitere News
Video on Demand
Trotz Kabel digital oder IPTV nix Interessantes gefunden?
Abhilfe schafft Video on Demand.
Per Download oder Videostream über das DSL Kabel kommen aktuelle Filme und Serien direkt nach Hause.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs