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Sonntag, 12.08.2012 09:01

Huawei Ascend Y 200 - Lidl Smartphone im Test

aus dem Bereich Mobilfunk
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Ein weiteres Ärgernis ist die QWERTZ-Tastatur, die zum Beispiel im SMS-Modus auf dem Display sowohl im Hoch- als auch im Querformat sichtbar wird. Die einzelnen virtuellen Tasten präsentieren sich nicht nur in einer recht kleinen Ausführung, wodurch häufig der falsche Buchstabe ausgewählt wird. Auch schnelles Tippen von Texten scheitert immer wieder daran, dass die automatische Rechtschreibprüfung ziemlich eigenwillig arbeitet und richtig eingetippte Wörter automatisch zu einem ganz anderen Wort "verbessert". Das kann auf Dauer ziemlich nerven und ist nur zu umgehen, indem das Schreibtempo massiv reduziert oder die Prüfung deaktiviert wird.

Internet-Downloads mit bis zu 7,2 Mbit/s

Von seiner besseren Seite präsentiert sich das preiswerte Huawei-Smartphone in Sachen Konnektivität: Es funkt mit seiner Quadband-Antenne nicht nur in nahezu allen GSM-Netzen der Welt, sondern auch vielerorts, wo UMTS zum Einsatz kommt. Zumindest dann, wenn die UMTS-Signale im Frequenzspektrum um 900 bzw. 2.100 Megahertz funken. LTE ist - für ein Gerät dieser Klasse selbstredend - nicht mit an Bord, mobile Internetdownloads sind aber trotzdem mit einer noch akzeptablen Downstream-Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Wenn die integrierte WLAN-Schnittstelle genutzt wird, geht es in der Regel noch ein bisschen flinker. Allerdings: der vorinstallierte Browser ist nicht gerade der Schnellste.

Huawei Ascend Y 200
Rückseite des Huawei Ascend Y 200 - fein geriffelt und dadurch sehr griffig. Bild: onlinekosten.de

Nicht mehr als Durchschnitt ist die integrierte Kamera. Huawei hat dem Ascend Y 200 immerhin eine Digicam mit 3,2-Megapixel-Linse spendiert, allerdings kommt die ohne nennenswerte Extras daher. Autofokus? Fehlanzeige. Kameralicht? Nicht vorhanden. Aufnahme-Optionen: sehr spärlich. Und so hapert es selbst in der höchsten Auflösungsstufe bei praktisch allen Bildern an Schärfe und ein Bildrauschen ist unübersehbar. Nicht weiter von Relavanz ist die Videofunktion: maximal 640 x 480 Pixel (VGA-Qualität) sind in Zeitalter von Smartphones mit HD-Kameras längst nicht mehr zeitgemäß.

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    Zuletzt kommentiert von BobKingsley am 18.03.2013 um 16:53 Uhr
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