Anzeige:
Dienstag, 07.08.2012 16:31

BITKOM: 29 Millionen Deutsche surfen per UMTS

aus dem Bereich Mobilfunk

Fast 29 Millionen Deutsche surften Ende des vergangenen Jahres mobil per UMTS im Internet. Innerhalb eines Jahres legte die Zahl der Nutzer des mobilen Internets um 7,4 Millionen zu, ein Anstieg um 35 Prozent und damit das stärkste Wachstum seit Einführung des UMTS-Standards vor mehr als zehn Jahren. "Das mobile Surfen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen", erläutert Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Hightech-Verbandes BITKOM, aktuelle Daten der Bundesnetzagentur rund um die mobile Internetnutzung.

Anzeige

Datenvolumen steigt um 42 Prozent

Der UMTS-Boom setzt sich damit fort. Nutzer können per UMTS mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) mobil im weltweiten Netz surfen. Der UMTS-Nachfolgestandard LTE erlaubt aktuell Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s. Die zunehmende Beliebtheit des mobilen Internets zeigt sich auch im drastischen Anstieg des mobil übertragenen Datenvolumens. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der mobile Datentraffic 2011 um 42 Prozent von 65 Millionen auf rund 93 Millionen Gigabyte.

In den kommenden Jahren wird sich dieser Trend auch wegen der zunehmenden Verbreitung von internetfähigen Smartphones und Tablets noch beschleunigen. Der schwedische Mobilfunkkonzern Ericsson erwartet drei Milliarden Smartphone-Nutzer weltweit im Jahr 2017, im vergangenen Jahr lag die Zahl der Nutzer solcher internetfähiger Mobiltelefone erst bei 700 Millionen. Laut einer BITKOM-Umfrage von Anfang Januar besitzt mit 34 Prozent bereits jeder dritte Deutsche ein Smartphone, bei den unter 30-Jährigen nutzt sogar jeder Zweite ein solches Mobiltelefon. Hierzulande gibt es rund 115 Millionen Mobilfunkverträge, 88 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre besitzen mindestens ein Handy.

BITKOM UMTS-Wachstum
Der UMTS-Boom setzt sich fort. Grafik: BITKOM

Mobiles Internet: Vom zögerlichen UMTS-Anfang zum schnellen LTE-Netzausbau

Dabei hatte das mobile Internet sich nach der im Sommer 2000 erfolgten Versteigerung der UMTS-Mobilfunkfrequenzen, bei der der Bund umgerechnet rund 50,8 Milliarden Euro erlöste, zunächst nur zögerlich entwickelt. Fünf Jahre nach der Auktion wurden erst 2,4 Millionen UMTS-Nutzer gezählt. Die im Mai 2010 beendete Frequenzauktion der Digitalen Dividende brachte 4,4 Milliarden Euro an Erlösen. Angeboten wurden Frequenzen, die wichtig für den Aufbau der LTE-Netze waren. Im Vergleich mit UMTS wurde der LTE-Ausbau schneller vorangetrieben. Innerhalb von zwei Jahren nach Ende der Frequenz-Auktion können technisch bereits rund 15 Millionen Haushalte auf LTE zugreifen.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 falsches Handy (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Flitz Piepe am 07.08.2012 um 19:05 Uhr
 Suche

  News
Montag, 27.04.2015
Google wertet Suchanfragen aus: Tüllröcke und Jogginghose als kommende Modetrends?
1&1: Allnet-Flats günstiger und vierfaches Highspeed-Datenvolumen
Facebook und Google helfen bei Freunde-Suche in Erdbebengebiet in Nepal
Nokia dementiert Pläne für Rückkehr ins Handy-Geschäft
Sonntag, 26.04.2015
Industrie 4.0: Trumpf erwägt App-Store für Industrie-Software
SAP-Mitgründer Dietmar Hopp wird 75: "Ich habe zu viel angefangen"
"NYT": Russische Hacker hatten Zugriff auf E-Mails von Obama
Samstag, 25.04.2015
Carsharing außerhalb der Metropolen bleibt schwierig
Google Maps: Androide uriniert auf Apple-Logo
RTL Samstag Nacht: Stars feiern Wiedersehen im Internet
Selfies und Lifelogging: Kunst für die "Generation Kopf unten"
Expertenkommission möchte Netzneutralität kippen
Schwacher Start für Jay Z's Streaming-Dienst Tidal
Freitag, 24.04.2015
"Spiegel": Bundestrojaner des BKA ist im Herbst einsatzbereit
Hacker-Attacken: Intel-Manager schlägt Sicherheitsbranche gemeinsamen Schutzwall vor
Weitere News
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs