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Sonntag, 05.08.2012 09:01

Samsung Galaxy Beam im Test - Beamer inklusive

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Werden heutzutage die technischen Spezifikationen eines neuen Smartphones vorgestellt, finden sich im Produktdatenblatt nur selten wirkliche Neuerungen. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, die zahlreichen Hersteller hätten untereinander eine Art Nichtangriffspakt geschlossen. Ab und zu blitzt die Innovationsfreude dann aber doch auf - zum Beispiel beim Samsung Galaxy Beam. Der Name dieses Smartphones ist Programm. Denn neben den üblichen Smartphone-Extras bietet das Telefon einen integrierten Mini-Beamer, der im offiziellen Datenblatt als Projektor bezeichnet wird.

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Angenehme Haptik

Ehe wir uns dem Beamer zuwenden, aber zunächst einige generelle Fakten. Das Samsung Galaxy Beam basiert auf Android, dem mobilen Betriebssystem von Google. Vorinstalliert ist die schon recht alte Version 2.3.6, spätere Updates auf Folgeversionen nicht ausgeschlossen. Im Vergleich mit anderen Smartphones aus dem Hause Samsung ist das Galaxy Beam etwas dicker. Geschuldet ist das vor allem der an der Kopfseite integrierten Projektor-Technik. Sehr angenehm ist, dass der Rückseite eine gummierte, geriffelte Fläche spendiert wurde. Dadurch liegt das Telefon insgesamt sehr gut in der Hand und fühlt sich auch etwas hochwertiger an als zum Beispiel die Modelle Galaxy S II oder Galaxy S III.

Samsung Galaxy Beam
Samsung Galaxy Beam. Bild: onlinekosten.de

Bedient wird das Gerät über einen 4,0 Zoll (10,16 Zentimeter) großen Touchscreen. Die Auflösung ist mit 800 x 480 Pixeln nur mittelmäßig, dafür ist aber die Darstellung von 16 Millionen Farben möglich. Unterhalb des Displays ist eine physische, rechteckige Home-Taste zu finden, flankiert von zwei Sensortasten. Die Lautstärke wird über eine Wipptaste an der linken Seite reguliert, oberhalb davon ist ein Kopfhörer-Eingang (3,5 Millimeter) zu finden. Ebenfalls an der linken Seite wurde ein mit einer Schutzklappe versehener Einschub für die SIM-Karte integriert. Der Betrieb erfolgt mit einer SIM-Karte in Standardgröße.

An der rechten Seite hat Samsung nicht nur eine Taste für die Aktivierung des Projektors in das Gehäuse integriert, sondern auch einen Schalter, um das Gerät ein- und auszuschalten. Ferner lässt sich der interne Speicher (8 Gigabyte) über einen weiteren Slot per MicroSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern. Der Micro-USB-Anschluss für das Ladekabel wurde am unteren Ende platziert, der recht blechern klingende Mono-Lautsprecher auf der Rückseite. Eine eigene Taste, die als Auslöser für die integrierte Kamera dient, gibt es nicht.

Weltweit einsetzbar

Nutzbar ist das Samsung Galaxy Beam rund um den Erdball in GSM-Netzen und überall dort, wo UMTS zur Verfügung steht. LTE wird hingegen nicht unterstützt. Mobile Internetausflüge sind in Mobilfunknetzen maximal mit HSDPA-Geschwindigkeit und bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Downstream möglich, alternativ lässt sich eine WLAN-Schnittstelle nutzen.

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