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Montag, 06.08.2012 11:35

Aoc, Eizo, Samsung: Neue Displays bis 27 Zoll

aus dem Bereich Computer

In dieser Woche haben Aoc, Eizo und Samsung neue Bildschirme angekündigt. Der TFT Monitor von Aoc besticht durch eine kurze Reaktionszeit und zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, während Eizo mit seinen 23 bis 27 Zoll großen Displays Fotofreunde und Profis mit Bedarf an einer farbgetreuen Anzeige anspricht. Samsung bringt zudem seine Smart Station-Monitore auf den Markt, die auf der CES in Las Vegas im Januar vorgestellt wurden: eine Konbination aus Display und Docking-Station.

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Aoc e2752Vq: Reaktionsschnell

Aocs neues 27-Zoll-Modell e2752Vq soll sich sowohl zur Arbeit in Office als auch für Multimedia-Anwendungen eignen. Da der Monitor mit einer Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten jedoch nicht höhenverstellbar ist, geht er nicht als ausgewiesenes Gerät für die berufliche Nutzung durch. Lediglich eine Neigung des mit Lautsprechern bestückten Bildschirms ist möglich. Die Blickwinkel von 170 Grad vertikal und 160 Grad horizontal zusammen mit der flotten Reaktionszeit von 2 Millisekunden (ms) sprechen dafür, dass ein TN-Panel verbaut ist. Der typische Kontrast beträgt 1.200:1 und liegt damit über dem Durchschnitt (1.000:1), die Helligkeit beziffert der Hersteller auf 300 Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Aus dem Vollen schöpfen können Kunden bei der Wahl des Anschlusses: Der e2752Vq kommuniziert je nach Grafikchip und -ausgängen wahlweise analog per D-Sub (VGA) oder digital via DVI, HDMI oder DisplayPort mit der Rechner-Hardware. Darüber hinaus lässt sich ein USB-Hub nutzen. Da die Hintergrundbeleuchtung von LEDs beigesteuert wird, fällt die Leistungsaufnahme recht niedrig aus: Weniger als 40 Watt sollen es im typischen Betrieb sein. Aoc verkauft den neuen Monitor eigenen Angaben zufolge ab sofort für 329 Euro.

Eizo: Fünf Displays mit IPS-Panel

Die neuen Displays von Eizo werden auf der Messe photokina vorgestellt, die vom 18. bis 23. August in Köln stattfindet, und richten sich dementsprechend an fotobegeisterte Anwender. Mit einem Messgerät zur Farbkalibrierung ausgestattet ist der 24-Zoll-Monitor CG246 mit LED-Beleuchtung, der zudem über eine 16-bit Look-Up-Tabelle verfügt. Anders als viele Privatkunden-TFTs bietet Eizos Exemplar mit IPS-Panel und großen Blickwinkeln von 178 Grad das 16:10-Format: So liegt die Full-HD-Auflösung bei 1.920x1.200 Pixeln. Der 300 cd/m² helle Monitor mit einem Kontrastverhältnis von 1.000:1 soll eine durchschnittliche Reaktionszeit von 8 ms erreichen und lässt sich per DVI, HDMI oder DisplayPort verbinden, auch ein USB-Hub ist mit von der Partie. Zusätzlich punktet das Gerät mit Ergonomie: Der Bildschirm ist drehbar, neigbar und lässt sich um 13 Zentimeter nach oben verstellen. In der Variante CG276 gibt es ihn auch als 27-Zöller. Dieser wird jedoch erst im Dezember zu haben sein, während das kleinere Gerät im September startet. Preise nannte Eizo noch nicht.

Neue Displays von Aoc, Eizo und Samsung
Von links nach rechts: Der Aoc e2752Vq, Eizo CX240 mit optionalem Blendschutz und Samsungs Smart Station.
Bilder: Aoc/Eizo/Samsung

Ebenfalls im 24-Zoll-Format und mit sehr ähnlichen technischen Details ausgerüstet kommt der Eizo CX240 daher. Lediglich das integrierte Messgerät fehlt, Eizo bietet ein solches daher als Zubehör an – ebenso passende Kalibrierungs-Software und Lichtschutzblenden für die Displays. Mit 27-Zoll-Diagonale nennt sich der Bildschirm CX270. Der Marktstart ist für September beziehungsweise Dezember angesetzt. Der Eizo CS230, ein 23-Zoll-Exemplar im 16:9-Format und mit kleinerem Farbraum, soll im Oktober erscheinen. Wie die größeren Bildschirme nutzt auch dieser ein IPS-Panel, benötigt mit 10,5 ms laut Datenblatt jedoch etwas länger für einen Farbwechsel und liefert eine geringere Farbraum-Abdeckung. Auch hierzu stehen die Preise noch aus. Eine Besonderheit aller Eizo-Displays: Der Hersteller bietet für einen Zeitraum von fünf Jahren einen Vor-Ort-Austausch.

Samsung startet Smart Station

Ein ganz anderes Konzept steckt hinter Samsungs Smart Station-Serie: Wie bereits auf der CES-Messe demonstriert, können sich die 24-Zöller C24B750X LED und C24B550U LED sowie die 27 Zoll große Version C27B750X LED per USB-Adapter kabellos mit einem Notebook verbinden. Das geschieht bei Modell eins und drei automatisch, sobald der Nutzer näher als 1,5 Meter an den Monitor herantritt. Diese beiden TFT-Monitore unterscheiden sich auch durch zwei Lautsprecher von ihrem Serienkollegen. USB-Maus und eine Tastatur können direkt an das Display angeschlossen werden – praktisch, wo doch die Schnittstellen gerade bei Subnotebooks schnell besetzt sind. Über eine MHL-Schnittstelle kann zudem ein Android-Smartphone als Videoquelle genutzt werden und auch Daten des Laptops empfangen. Das Trio zählt jeweils zwei USB-3.0-Ports, USB 2.0, HDMI sowie einen starken Kontrast von 5.000:1 zu seinen Features. Die 24-Zöller leuchten mit 250 cd/m², beim C27B750X LED sind es 300 cd/m². Alle drei kommen in diesem Monat in den Handel und kosten zwischen 389 Euro und 575 Euro.

Saskia Brintrup
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