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Donnerstag, 02.08.2012 10:15

Facebook: Smartphones essen Umsatz auf

aus den Bereichen Mobilfunk, Sonstiges

Die steigende Beliebtheit von Smartphones und Tablet-Computern erhöht den Druck auf Facebook, sein Werbegeschäft neu auszurichten. Im Juni meldeten sich 102 Millionen Nutzer ausschließlich mit mobilen Geräten beim Sozialen Netzwerk an, 23 Prozent mehr als im März, wie das Unternehmen am Dienstag in einem Quartalsbericht für die US-Börsenaufsicht SEC offenlegte. Weitere 441 Millionen nutzten sowohl den PC als auch Smartphone oder Tablet - im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs um 67 Prozent. Facebook hat erst kürzlich begonnen, bei der mobilen Nutzung des Netzwerks Anzeigen einzublenden.

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84 Prozent des Umsatzes stammen aus Werbung

Werbung ist die wichtigste Einnahmequelle für das Unternehmen, zuletzt verdiente es 84 Prozent seines Umsatzes damit. Welchen Anteil die mobile Website und die Apps beisteuern, schlüsselt Facebook nicht auf - das Unternehmen erwirtschafte hier nur "einen kleinen Teil des Umsatzes", hieß es im Quartalsbericht. Falls noch mehr Nutzer mobile Geräte als Ersatz für den PC nutzen sollten, könnte sich dies allerdings negativ auf die Einnahmen auswirken, warnte das Unternehmen. Das mobile Geschäft sei derzeit die größte Herausforderung für Facebook, hatte jüngst Gründer und Chef Mark Zuckerberg zugegeben.

Facebook muss auf den kleinen Displays von Mobiltelefonen und Tablet-PCs mehr Werbung unterbringen, ohne die Nutzer zu vergraulen. US-Medien spekulieren daher, dass Facebook gemeinsam mit dem Gerätehersteller HTC ein eigenes, für diese Zwecke optimiertes Smartphone auf den Markt bringen will. Derzeit schaltet das Online-Netzwerk vor allem sogenannte "Sponsored Stories", mit denen Werbekunden bestimmte Facebook-Einträge von Nutzern hervorheben können - hauptsächlich wenn diese bei einer Marke oder einem Produkt auf die "Gefällt-mir"-Schaltfläche klicken.

Seit dem Börsengang steht das Netzwerk unter verschärfter Beobachtung der Anleger. Nach enttäuschenden Quartalszahlen sackte der Aktienkurs in der vergangenen Woche auf einen neuen Tiefstand. Vielen Börsianern fehlt die Vision, wie Facebook aus seiner enormen Reichweite Profit schlagen will.

Christian Wolf / dpa
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