Anzeige:

Mittwoch, 01.08.2012 16:16

Polizei warnt vor Erpressungs-Trojaner

aus den Bereichen Computer, Sonstiges

Polizei und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind in heller Aufruhr. Ein neuer, "besonders aggressiver" Trojaner macht derzeit die Runde. Die Schadsoftware nistet sich auf betroffenen Rechnern ein und verschlüsselt Teile der Festplatte. Die Folge: die verschlüsselten Bereiche lassen sich sehr schwer oder gar nicht mehr wiederherstellen.

Anzeige

Erpressungs-Schädling

Der schon seit Mai dieses Jahres im Umlauf befindliche "Windows-Verschlüsselungs-Trojaner" ist in einer überarbeiteten Form dabei, sich auf Rechnern von unvorsichtigen Internetnutzern breit zu machen. Nach Angaben des BSI wird der Trojaner vornehmlich über Spam-Mails verteilt. Die Mails erwecken den Anschein im Namen von Behörden oder Staatsanwaltschaften verfasst worden zu sein - durch das vermeintliche Vertrauen in den Absender öffnen Empfänger den Dateianhang.

Unmittelbar nach dem Ausführen der angehängten Datei beginnt der Schädling damit, Teile des Rechners zu verschlüsseln. Parallel wird der Benutzer aufgefordert in der Regel 100 Euro per Paysefecard oder 50 Euro per Ukash zu bezahlen, um die Sperrung aufzuheben. Allerdings wird die Sperre durch die Verschlüsselung auch nach Zahlung des Betrages nicht aufgehoben.

Virenscanner aktuell halten

Das BSI rät dazu, auf aktuelle Virensoftware zu achten. Durch solcherlei Schutzmaßnahmen ließen sich bis zu 80 Prozent aller Gefahren erfolgreich abwehren. Im Falle einer Infektion durch den Verschlüsselungs-Trojaner solle man auf keinen Fall den angeforderten Betrag zahlen. Vielmehr sei eine Anzeige bei der Polizei empfehlenswert, bevor die Wiederherstellung des PCs mit Hilfe einer Rettungs-CD der Wahl vorgenommen würde. Diese stehen kostenfrei bei den großen Antivirus-Software-Anbietern zum Download zur Verfügung.

(Aktuelle Rescue-CDs, Stand: 1. August 2012)
Anbieter
Avira F-Secure Kaspersky Norton

Außerdem hilft das Anti-Botnetz-Beratungszentrum auf seinem Internetangebot www.botfrei.de eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der infizierte Rechner gesäubert werden können.

Michael Müller
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 18.09.2014
BGH: Kinder dürfen im Computerspiel nicht zum Kauf animiert werden
"Alt gegen Neu" - Branche debattiert hitzig um Fahrdienst Uber
Neues Amazon-Tablet Fire HDX 8.9 ab 379 Euro
Großes Interesse an Zalando-Aktien (Update)
Apple: Datenschutz-Offensive soll Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen
Neues Amazon-Tablet Fire HD in zwei kompakten Größen
ADAC verlängert Vorteilsaktion für Prepaid-Nutzer
iOS 8 steht jetzt zum Download bereit
Apple stellt die neuen iPads im Oktober vor
iPhone 6 oder 6 Plus - Welche Größe brauchen Sie?
Netflix braucht den gläsernen Zuschauer
Israel rüstet sich für Kriege in der Cyberwelt
Mittwoch, 17.09.2014
Nachfrage-Boom: iPhone 6-Produzent Foxconn am Limit
NFC auf iPhone 6: PayPal verspottet Apple Pay
Apple: Zwei Stufen-Bestätigung auch für iCloud Nutzer
Weitere News
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
DSL Geschwindigkeit
DSL Speedtest gemacht? Schlechtes Ergebnis erhalten?
Vielleicht zum schnellen VDSL wechseln und 1&1 VDSL, Alice VDSL, Telekom VDSL oder Vodafone VDSL Verfügbarkeit überprüfen.
Auch Kabelanbieter haben interessante Tarifangebote - Hier gibt es alle günstigen Provider auf einen Blick.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs