Anzeige:

Sonntag, 05.08.2012 17:01

Wikipedia: Neue Technik gegen Autorenschwund

aus dem Bereich Sonstiges

Viel Arbeit für wenige Leute: Wikipedia dient zwar Millionen als Nachschlagewerk, doch nur wenige tausend freiwillige Mitarbeiter pflegen die Wissenssammlung im Internet. Zu wenige, meint der Trägerverein - und nimmt Geld in die Hand, um das zu ändern.

Anzeige

Wikipedia auf mehr Engagement angewiesen

Für viele Internet-Nutzer ist Wikipedia eine unverzichtbare Wissensquelle - doch kaum einer beteiligt sich selbst bei dem Mitmach-Lexikon. Dabei ist das Projekt elf Jahre nach seiner Gründung dringend auf mehr Engagement angewiesen, denn die Zahl der aktiven Autoren sinkt. Es sei die "wichtigste strategische Aufgabe, diesen Trend umzukehren", erklärt der Trägerverein, die Wikimedia Foundation, nun in seinem Jahresbericht. Dafür will die US-Stiftung kräftig investieren. Bis sich das auszahlt, dürfte aber einige Zeit vergehen.

Wikipedia ist ein einmaliges Projekt: Ein Lexikon, an dem alle mitschreiben dürfen, ob Professor oder Packhilfe; als kühne Idee begonnen, heute das globale Nachschlagewerk schlechthin; gegründet von einem Mann - Jimmy Wales -, der sein Geld mit Männerunterhaltung verdiente. Die Zahlen zu diesem unwahrscheinlichen Erfolg sind beeindruckend: Im Mai verzeichnete die Seiten der verschiedenen Wikimedia-Projekte 18,1 Milliarden Seitenaufrufe von 492 Millionen Nutzern.

Zu wenig Wikipedia-Autoren für 22,3 Millionen Artikel

Doch ein Erfolgsfaktor des Projektes schwindet. Wikipedia verliert nämlich Mitarbeiter. Die Zahl der Autoren, die mindestens fünf Mal im Monat aktiv waren, sank weltweit auf rund 85.000, in Deutschland auf knapp 5.000. Sie haben eine Riesenaufgabe. 22,3 Millionen Artikel in den verschiedenen Wikipedia-Ausgaben wollen aktualisiert, erweitert, bebildert und vor Vandalen geschützt werden. Nicht zu reden von den neuen Texten. Das Ziel, bis 2015 sogar 200.000 Stamm-Mitarbeiter zu aktivieren, liegt in weiter Ferne.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Ehre sei den Ori... (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von tommy1808 am 07.08.2012 um 08:25 Uhr
 Suche

  News
Freitag, 18.04.2014
25 Jahre Game Boy: Startschuss für mobiles "Daddeln"
Globales Online-Shopping: Zoll stöhnt unter Paketflut
Studie: Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation auf 1,44 Tbit/s
Nach Undercover-Doku von RTL: Datenschützer wollen Zalando überprüfen
"Beratungsklau": Fachhandel klagt über Online-Schmarotzer
Donnerstag, 17.04.2014
Berliner Taxi-Fahrer und Chauffeur-Dienst Uber im Clinch
Denon stellt portablen Bluetooth-Lautsprecher Envaya vor
"WSJ": Bitcoin-Börse Mt.Gox gibt auf
HTC One (M8): Bei o2 jetzt auch in "Amber Gold"
Nokia warnt vor Stromschlaggefahr bei Lumia-2520-Ladegeräten
WordPress 3.9 veröffentlicht: Mehr Komfort beim Editieren
Chrome Remote Desktop: Per Android auf einen Rechner zugreifen
Preview-Start: Zattoo-Konkurrent Magine lockt mit 65 Gratis-Sendern
Bericht: Yahoo will Google-Suche als iPhone-Standard ablösen
Amazon-Mitarbeiter streiken wieder - in Bad Hersfeld und Leipzig
Weitere News
DSL Speedmessung
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen. Wenn der Provider wieder zuviel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Bei vielen Anbietern gibt es auch Internet Telefonie dazu. Wir haben die besten DSL Tarife im Vergleich.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs