Anzeige:
Montag, 06.08.2012 10:20

Amazon, momox, reBuy: Ankaufdienste im Vergleich

aus den Bereichen Computer, Sonstiges
Von Saskia Brintrup

Um online alten Krempel loszuwerden, gibt es weitaus mehr Möglichkeiten als die klassische Internetaktion bei eBay. Zwar spricht die Plattform eine Vielzahl potentieller Käufer an, doch gerade bei Artikeln mit geringerem Wiederverkaufswert ist das Fotografieren, Beschreiben und Planen der Angebote oftmals zu mühselig, sodass abzüglich des Arbeitsaufwands doch weniger Ertrag dabei herausspringt, als erhofft. Auch die Verkaufsprovision und Gebühren für höhere Startpreise müssen einkalkuliert werden, sodass es sich mitunter kaum lohnt, die mit der Zeit aufgelaufenen, aussortierten Dinge einzeln einzustellen. Das trifft insbesondere auf Bücher zu. Diese und weitere Medien wie Spiele, CDs oder DVDs lassen sich auch eintauschen: Amazons Programm Trade-In und Websites wie momox.de und reBuy.de kaufen gebrauchte Artikel an und bezahlen den Verkäufer per Überweisung oder Gutschein. Wir haben die drei Dienste verglichen.

Anzeige

Bücher online verkaufen - Inhalt

Artikel eingeben, verpacken und wegschicken

Der grobe Ablauf ist bei allen Anbietern gleich: Der Kunde gibt nacheinander seine Artikel ein und druckt anschließend einen automatisch erstellten Lieferschein und in der Regel einen Versandaufkleber aus. Dann verpackt er die Bücher oder Filme sicher in ein Paket, das je nach Paketdienst bis zu 31,5 Kilogramm wiegen darf, und schickt es zum Ankäufer. Nachdem dieser die Waren geprüft hat, wird das Geld ausbezahlt beziehungsweise der Gutschein erstellt.

Bücher Ankauf im Test
Vier Beispieltitel bei drei Diensten: Amazon (oben) akzeptierte nur drei der vier Bücher und wollte den geringsten Preis zahlen. Unten: der Wert des Ankauf-Warenkorbs bei momox und reBuy. Screenshots: onlinekosten.de

Preisunterschiede

Ob der Eintausch-Service für die Versandkosten aufkommt oder nicht und wie hoch die Beträge im Einzelnen ausfallen, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Bei einigen Artikeln gibt es nur kleinere Abweichungen, während andere Titel wiederum große Preisspannen sichtbar werden lassen. Um einen Anhaltspunkt zu geben, haben wir bei allen drei Diensten den Gesamtpreis für einen Beispiel-Warenkorb mit vier Buchtiteln ermittelt: Metro 2033, Rebel Without A Crew, Gebrauchsanweisung für die USA und Unnützes Wissen 2. Pro Buch und auch insgesamt kam bei Amazon Trade-In am wenigsten zusammen. Der USA-Ratgeber war generell nicht eintauschbar (nur eine neuere Auflage) und der Gesamtpreis belief sich auf 4,70 Euro. Momox hätte uns alle vier Titel abgekauft und dafür insgesamt 10,27 Euro gezahlt. Ähnlich sah es bei reBuy aus, wo 10,74 Euro gewunken hätte. Für die ersten beiden Titel hätte reBuy zwar minimal weniger bezahlt als momox, für die übrigen zwei Bücher jedoch einen höheren Betrag gewährt.

Bei manchen Büchern lohnt es sich einfach nicht

Zusätzlich haben wir etliche weitere Titel ausprobiert und dabei festgestellt, dass insbesondere ältere Bücher und sehr spezielle Titel oftmals nur ein paar Cent einbringen oder gar nicht gefragt sind. Ein Beispiel ist der USA-Ratgeber für nur 9 Cent bei momox oder Dolores von Stephen King als Taschenbuch aus dem Jahre 1992. Nur ReBuy wollte es überhaupt abkaufen – für lausige 5 Cent. Da wäre Verschenken die bessere und umweltschonendere Alternative.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Rückkauf: Im Allgemeinen unwirtschaftlich (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Baghee am 07.08.2012 um 09:40 Uhr
 Suche

  News
Donnerstag, 23.10.2014
CSU-Chef Seehofer: "Ich schimpfe nicht über Google. Ich nutze Google"
Mittwoch, 22.10.2014
Presseverlage knicken ein: Google kann Inhalte gratis nutzen
Kaspersky-Studie: Immer mehr Malware-Attacken auf Android-Smartphones
Fitness First kauft Online-Fitnessanbieter NewMoove
Telekom-Chef warnt: Internet-Monopole saugen Wirtschaft aus
Nur jeder Vierte schützt seine Online-Passwörter
Keine Lust mehr aufs iPhone? Google erklärt den Wechsel zu Android
E-Book-Streit: Amazon einigt sich auch mit Bonnier
Größtes deutsches WLAN-Netz: Kabel Deutschland betreibt 500.000 Hotspots
Nach Angriffen: Apple gibt Sicherheitshinweis für iCloud-Nutzer
Sky Go: Technische Störung bei Bayern-Spiel verärgert Sky-Kunden
Peinliche Panne: Telekom muss Produktnamen "Samba" zurückziehen
Google-Dienste mit Störungen am Mittwochmorgen
Deutsche nutzen Videostreaming - aber nicht alle zahlen dafür
Yahoo schwimmt im Geld - Alibaba-Beteiligung bringt Milliarden
Weitere News
Internet per VDSL
Die DSL-Anbieter rüsten auf:
Mit ihren VDSL Angeboten bieten die Provider Highspeed-Internet mit bis zu 50 Mbit/s in vielen Gebieten.
Jetzt T-Home VDSL Verfügbarkeit prüfen oder den Ausbau von 1und1 VDSL, Alice VDSL und Vodafone VDSL checken.
Neue Handy-Modelle
Moderne Smartphones werden immer beliebter. Viele Hersteller versuchen dabei dem Erfolg des Apple iPhone nachzueifern. Ein Touchscreen Handy ist heute bereits nichts außergewöhnliches mehr.
Im Gegenzug sinken die Preise für klassische Geräte wie ein Klapphandy oder schlichte Slider-Modelle. Neue Handys stellen wir regelmäßig vor.
Internet TV
Mit Kabel oder VDSL per Internet TV aufregende Unterhaltungsangebote nach Hause holen.
Nicht nur mit 1und1 VDSL, T-Home VDSL oder Vodafone VDSL gibt es rückelfreies TV Programm.
Auch die Kabelnetzbetreiber haben gute Angebote.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs