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Mittwoch, 25.07.2012 14:16

Absatzkrise: HTC muss den Gürtel enger schnallen

aus dem Bereich Mobilfunk

Der Smartphone-Hersteller HTC reagiert nach Informationen eines Fachdienstes mit Einsparungen beim Personal auf die angespannte Geschäftslage. Das taiwanische Unternehmen schließe sein Entwicklungszentrum im US-Staat North Carolina sowie Büros in Brasilien, berichtete am Donnerstag das Web-Portal "Digitimes" mit Sitz in Taipeh.

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1.000 Mitarbeiter müssen gehen

Für 600 Beschäftigte werde es keine Vertragsverlängerung geben, außerdem seien Entlassungen geplant. Von den Beschlüssen seien nahezu 1.000 der 16.500 Beschäftigten betroffen. Eine Stellungnahme von HTC gab es dazu nicht.

HTC war einer der ersten Hersteller, der Smartphones mit dem Google-System Android angeboten hat. Inzwischen steht das Unternehmen aber zunehmend unter Druck der Wettbewerber Samsung und Apple. Kürzlich wies HTC zum dritten Mal in Folge einen abnehmenden Quartalsgewinn aus. Zurückgeführt wurde dies auf einen schleppenden Absatz in Europa und Verzögerungen bei der Einführung neuer Modelle in den USA. Grund dafür war ein Patentstreit mit Apple. Dieser führte dazu, dass die neuen Geräte zwei Wochen lang vom US-Zoll festgehalten wurden.

Das "Beats"-Experiment ist gescheitert

Erst Anfang der Woche war zudem das Scheitern der 300 Millionen Dollar schweren Beteiligung am Kopfhörer-Hersteller Beats Electronics bekannt geworden. Die vor knapp einem Jahr durch den Erwerb einer 51-prozentigen Mehrheit an der US-Audio-Marke gestartete Kooperation wurde von HTC nach schwindenden Erfolgsaussichten zuletzt deutlich zurückgefahren.

Ursprünglich hatte das Unternehmen darauf gesetzt, den Absatz seiner Smartphones durch Beigabe hochwertiger Kopfhörer signifikant steigern zu können, musste aber bereits im April einräumen, dass sich die Audio-Strategie als Fehlschlag erwiesen hat. Nun kaufen die Gründungsmitglieder 25 Prozent ihrer Anteile für 150 Millionen Dollar zurück und übernehmen damit wieder die Beats-Kontrollmehrheit.

Christian Wolf / dpa
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