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Dienstag, 24.07.2012 15:12

Google-Schockmails sorgten für Aufregung

aus dem Bereich Sonstiges

Die ruhige Urlaubszeit fand für manchen Web-Administrator ein jähes Ende. Am Freitag füllten sich die Mailboxen mit Warn-Hinweisen auf möglicherweise schädliche Links, die auf die Webseite der Admins verweisen. Die Wirkung gerade in mittleren und kleinen Unternehmen hat die Spam-Abwehr des Such-Riesen offenbar unterschätzt: Aus Angst vor schlechterem Ranking und Existenzverlust begannen viele Teams, fieberhaft nach den Fehlern zu suchen.

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Schock saß tief in den Knochen

Chef-Spam-Bekämpfer Matt Cutts versucht, die Wellen zu glätten. Man habe auf mögliche Spam-Aktivitäten aufmerksam machen wollen und deshalb die Seitenbetreiber gebeten, nach "unnatürlichen" Links Ausschau zu halten, die auf die eigene Seite verweisen. Detaillierte Instruktionen, was zu tun sei, gab es aber offenbar nicht.

Nach Protesten aus Admin-Kreisen hat Google die Fehlermeldungen überarbeitet. Der Verdacht auf schädliche Links auf die Seite erzeuge nun einen anderen Wortlaut ohne gelbes Warnsymbol im Gegensatz zu dem Misstrauensvotum gegenüber der ganzen Webseite, so Cutts.

Der Grund waren zahlreiche Beschwerden im Google-Blog, "Entsetzte Kunden bekamen Hinweise auf möglicher Weise schädliche Links und wussten nicht, was das heißt und was sie tun sollen", heißt es beispielsweise. Viele Arbeitsstunden seien in die Suche nach möglichen Schadlinks geflossen – auch wenn es gar keine Übeltäter gab. "Glaubt ihr wirklich, wir haben nichts Besseres zu tun?"

Wer sich zu Unrecht wegen Verletzung der Google Richtlinien bestraft fühlt, kann zwar einen Wiederaufnahmeantrag bei der Suchmaschine stellen. Aufgenommen wird jedoch nur, wer den Google-Richtlinien entspricht. Und das heißt, dass die Schadlinks zuvor identifiziert und entfernt werden müssen, wenn es welche gibt. Damit sehen sich viele Admins überfordert, da sie die Links, die von anderen Seiten auf die eigenen führen, nicht beeinflussen können.

Dorothee Monreal
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