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Montag, 23.07.2012 16:16

Google Nexus 7 beliebt - 16 GB-Version vergriffen

aus dem Bereich Computer

Das nur sieben Zoll große Google Nexus 7 mit 16 Gigabyte Speicher ist ausverkauft. Google habe die Nachfrage nach der erst seit Mitte Juli ausgelieferten 16 Gigabyte-Version des Tablet-Rechners maßlos unterschätzt, berichtet die britische Zeitung "Guardian" unter Berufung auf Informanten, die dem Google-Konzern nahe stehen.

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Verkalkuliert?

Das weltweit erste Tablet mit Android 4.1 und Quad-Core-Prozessor ist offenbar ein großer Erfolg. Allerdings eher in der größeren 16 Gigabyte-Version. Diese ist seit Kurzem sowohl im Handel als auch im Google Play Store ausverkauft und auf unbestimmte Zeit nicht lieferbar. Ganz anders verhält es sich mit der "kleinen" Ausgabe des Rechners, die nur acht Gigabyte Speicherplatz bietet: sie ist weiterhin verfügbar und sei in der Nachfrage eher hinter den Erwartungen zurückgeblieben, so die Quellen der britischen Zeitung. Interessenten des großen Nexus 7 können sich per E-Mail benachrichtigen lassen, sobald das rund 250 Euro teure Tablet wieder zur Verfügung steht.

Google nennt bisher keine Verkaufszahlen des Tablet-Rechners. Allerdings lassen die aktuellen Entwicklungen darauf deuten, dass das kompakte Gerät von den Kunden sehr gut angenommen wird. Die Fertigung übernimmt Asus. Derzeit ist das Nexus 7 noch nicht in Deutschland verfügbar, was sich im Herbst allerdings ändern soll. Bleibt zu hoffen, dass das Tablet dann in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht und keine erneuten Liefer-Engpässe auftreten.


Das Google Nexus 7. Bild: Asus

Ab Herbst auch in Deutschland verfügbar

Neben dem sieben Zoll großen IPS-Display bietet das 340 Gramm schwere Nexus 7 einen Nvidia Tegra 3-Prozessor mit vier Kernen und einer Taktung von 1,2 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher ist ein Gigabyte groß, der interne Speicher fasst bis zu 16 Gigabyte (249 Euro) und ist nicht erweiterbar. Die Akku-Laufzeit wird bei Benutzung mit 9,5 Stunden angegeben. Zum Größenvergleich: das iPad von Apple kommt mit einem 9,7 Zoll großen Display daher.

Michael Müller
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