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Montag, 23.07.2012 07:55

Kontaktloses Bezahlen: Sticker rüstet NFC nach

aus den Bereichen Mobilfunk, Sonstiges

Mobiles Bezahlen ist bereits seit Jahren ein Thema, hat sich in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Märkten wie Asien – aber noch nicht durchgesetzt. Eine weitere Verbreitung dürfte das Zahlen per Mobiltelefon mit den kommenden NFC-Lösungen finden: Der Übertragungsstandard Near Field Communication ermöglicht kontaktloses Bezahlen im Vorbeigehen. Hierzu benötigt das Smartphone einen NFC-Chip, dieser muss allerdings nicht zwingend von Haus aus eingebaut sein. Die Telekom beispielsweise plant noch in diesem Jahr gemeinsam mit Mastercard eine SIM-Karte mit NFC auf den Markt zu bringen. Eine weitere Möglichkeit zur nachträglichen Aufrüstung sind Sticker; einen solchen hat nun Giesecke & Devrient vorgestellt.

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Feldversuch für Seccos Mobile

Der 48x28 Millimeter große Bezahl-Sticker nennt sich Seccos Mobile und wurde speziell für den deutschen Markt entwickelt. Je nach Kreditinstitut kann er als Prepaid-Lösung oder zur Kreditkartenzahlung ausgegeben werden. Wie der Münchener Technologiekonzern mitteilt, sind die Sparda-Bank Hamburg sowie die Privatbank Donner & Reuschel die ersten Kunden der Aufkleber, derzeit läuft ein Feldversuch. Als Zahlungsmethode für die MasterCard-Kreditkarte eingesetzt, können die Nutzer mit den NFC-Handys laut Giesecke & Devrient an mehr als 350.000 Akzeptanzstellen von MasterCard PayPass in 37 Ländern kontaktlos bezahlen. PayPass-Terminals befinden sich hierzulande in den Tankstellen von Aral, bei McDonalds, Douglas, dem Buchhändler Thalia oder Edeka.

Kontaktloses Bezahlen: Sticker von Giesecke & Devrient rüstet NFC nach
NFC-Aufkleber für Handys ohne integrierten Chip: Bild: Giesecke & Devrient

Rechnungsbeträge bis 25 Euro werden dabei ohne PIN-Eingabe beglichen. Wie Transaktionen mit höheren Rechnungssummen behandelt werden, entscheidet die jeweilige Bank.

Die ersten NFC-Lösungen der Kreditwirtschaft und Mobilfunk-Provider (mpass) sollen in diesem Jahr ins Rollen kommen: Die Zahl der PayPass-Anbieter soll sich in diesem Jahr in Deutschland mehr als vervierfachen.

Saskia Brintrup
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