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Freitag, 20.07.2012 00:01

Gelungener Einstand: Sony Ultrabook T13 im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Wie bei den Netbooks war Sony auch bei den Ultrabooks später dran als die Mitbewerber. Erst Anfang Mai kündigte der japanische Elektronikriese seine ersten Umsetzungen der Intel-Marke an. Anders als viele Konkurrenten bediente Sony dann aber direkt zum Marktstart, der kürzlich erfolgte, zwei Größenklassen: 11,6 Zoll (Vaio T11) und 13,3 Zoll (Vaio T13). Die kleineren Modelle sind dabei noch mit Ultrabook-Prozessoren aus der Sandy Bridge-Generation bestückt, dafür mit einem Preis ab 699 Euro – gemessen am Ultrabook-Schnitt – besonders günstig. Für die aktuellen Ivy Bridge-Chips müssen Nutzer zum 13,3-Zoll-Ultrabook greifen. Genau das haben wir auch getan und das Vaio T13 in der SSD-Version für 899 Euro getestet.

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Sony Vaio T Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Schnittstellen und Eingabegeräte
  • Seite 2: Bestückung, Leistung und Akkulaufzeit
  • Seite 3: Display, Sound, Software, Fazit und Test-Tabelle

Design-Vorbild: Sony Vaio Z

Wer Gefallen am Design des Luxus-Laptops Sony Vaio Z (Test) gefunden hat, aber den Preis von rund 1.900 Euro aufwärts scheute, kann sich freuen: Die Ultrabooks von Sony haben die schlanke Optik und den Klappmechanismus, der die Tastatur auf eine angenehme Höhe anhebt, geerbt. Das 323x226x18 Millimeter große Vaio T13 ist mit einer SSD 100 Gramm leichter als seine Festplatten-Kollegen und bringt dann 1,5 Kilogramm auf die Waage. Damit ist es zwar kein so ausgesprochenes Fliegengewicht wie das Style-Vorbild Vaio Z und so manches andere 13,3-Zoll-Ultrabook wie das Zenbook Prime oder das Toshiba Satellite Z830 (Test), die 200 bis 400 Gramm einsparen, aber immer noch leicht genug, um regelmäßig transportiert zu werden. Das kleine Netzteil wiegt gerade einmal 150 Gramm und steigert das Gewicht der Tasche daher nur unwesentlich.

Sony Vaio T Ultrabook im Test - Design
Sony gestaltet seine Ultrabooks wie den Luxusrechner Vaio Z. Bilder: Sony

Matte Sache

Neben den drahtlosen Schnittstellen WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 spendiert das Vaio T13 einen Gigabit-Ethernet-Port, der aber nicht wie beim Vaio Z ausgeklappt werden muss, sondern unmittelbar verwendet werden kann. Auch die übrigen Schnittstellen liegen in herkömmlicher Größe vor, Adapter sind also nicht nötig. Ein externes Display lässt sich analog per D-Sub (VGA) oder digital über den HDMI-Port anschließen, während für Peripherie USB 2.0 und USB 3.0 bereitstehen. Für einen größeren Laptop, der als Desktop-Ersatz dienen soll, wären zwei USB-Anschlüsse zu wenig, für ein mobiles Ultrabook ist das noch in Ordnung. Zwar sitzen beide auf einer Seite und direkt nebeneinander, aber mit etwas Abstand, sodass auch breitere USB-Sticks ansteckbar sind. Darüber hinaus beherbergt das Gerät einen Kopfhöreranschluss und einen Kartenleser für SD-Speicherkarten und die von Sony eingeführten Memory Sticks.

Vaio T - Schnittstellen
Sony verteilt die Ports auf beide Seiten: Das Vaio T liefert alles, was man braucht. Bild: onlinekosten.de

Optisch könnte das Sony Vaio T13 fast als Office-Ultrabook durchgehen, wäre da nicht das spiegelnde Display. Fingerabdrücke muss der Besitzer nämlich nur am Scheitelpunkt auf der Leiste im Chrom-Look wegwischen, ansonsten zeigt sich die T-Serie sehr pflegeleicht. Außen ziert das Magnesium-Gehäuse eine gebürstete Alu-Oberfläche, innen ist es matt-silbergrau ohne Musterung. Leider hat es Sony hier mit den Hersteller-Aufklebern etwas zu gut gemeint. Insgesamt betrachtet, macht das Gehäuse einen guten Eindruck, so stabil und starr wie ein festes Unibody-Gehäuse aus Alu ist es aber nicht.

Gute Tastatur, breites Touchpad

Die Handballenauflage ist leicht angeraut und auch beim Touchpad ist ein leichter Widerstand spürbar. Während der eine Nutzer eine glatte Fläche bevorzugt, kann der andere damit vielleicht nur wenig anfangen. Der Mausersatz im Vaio T13 liegt dazwischen und lässt sich leicht bedienen, ohne zu verschmieren. Auffällig: Mit 10 Zentimetern (cm) in der Breite ist das Multigesten-fähige Exemplar angenehm groß geraten, integriert bei einer Höhe von 5,5 cm aber bereits die Maustasten, sodass nach oben und unten entsprechend weniger Spielraum für ausladende Gesten mit bis zu vier Fingern bleibt. Trotzdem stört das nicht, es können problemlos Bilder durchgeblättert, vergrößert oder gedreht werden. Nicht ganz optimal fanden wir die Empfindlichkeit des Pads. Um einen Mausklick auszuführen, muss manchmal etwas fester getippt werden. Da außerdem das Feld für den Rechtsklick kleiner ist als das für den Linksklick und beide nicht gekennzeichnet sind, kann es vorkommen, dass versehentlich links geklickt wird.

Wenn sich das Ultrabook nach längerem Betrieb erwärmt, ist das im Bereich der Tastatur spürbar – und zwar auf der linken Seite, da dort der Lüftungsschacht untergebracht ist. Heiß wurde unser Testgerät aber nicht. Die Tastatur bietet einen guten Tippkomfort, da zwischen den Tasten genügend Platz ist. Eine Beleuchtung wird nicht geboten, dafür drei Sondertasten, von denen sich eine nach Belieben umprogrammieren lässt.

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