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Mittwoch, 18.07.2012 12:49

Google bietet EU neues Kompromissangebot an

aus dem Bereich Sonstiges

Der US-Internetkonzern Google geht auf die EU-Kommission zu. Dem Suchmaschinenbetreiber droht eine Milliardenstrafe, sollten die EU-Wettbewerbshüter das Unternehmen im Zuge von Kartellermittlungen wegen des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung verurteilen. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" hat Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia in einem Gespräch neue Zugeständnisse unterbreitet.

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Geldstrafe von bis zu 3,79 Milliarden Dollar

Bereits vor zwei Wochen hatte Google nach einem Ultimatum der EU-Kommission ein Angebot vorgelegt, dass der EU-Wettbewerbsbehörde aber offenbar nicht ausreichte. Google erhofft sich nun durch weitergehende Zugeständnisse eine Einstellung der Kartellermittlungen. Die EU-Behörde prüft die Vorschläge, eine Entscheidung soll in den kommenden 14 Tagen fallen. Entweder wird dann formell Klage gegen Google eingereicht oder aber Details einer Einigung verhandelt. Beide Seiten sind an einer raschen Einigung interessiert, andernfalls könnte sich der Rechtsstreit über Jahre hinziehen.

Laut der Zeitung sollen Googles Zugeständnisse die vier Hauptanliegen der EU-Kommission berücksichtigen. Denn die Wettbewerbsbehörde kritisiert unter anderem, dass Google eigene Produkte in den Suchergebnissen bevorzugt sowie die Inhalte von Wettbewerbern ohne Erlaubnis kopiert. Außerdem sollen Konkurrenten durch Verträge mit anderen Webseiten ausgeschlossen werden. Zudem verhindere der US-Konzern das Übertragen der Internetwerbekampagnen von Googles Anzeigekunden auf Suchmaschinen anderer Anbieter. Sollte es zu keinem Kompromiss kommen, könnte eine Geldbuße in Höhe von bis 10 Prozent des weltweiten Umsatzes drohen. Im vergangenen Jahr setzte Google 37,9 Milliarden Dollar um, die Wettbewerbsbehörde könnte also eine Strafe in Höhe von bis zu 3,79 Milliarden Dollar (etwa 3,1 Milliarden Euro) verhängen.

Jörg Schamberg
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