Anzeige:
Mittwoch, 18.07.2012 08:48

Wirtschaftliche Unsicherheit bremst Intel aus

aus dem Bereich Computer

Der weltgrößte Chiphersteller Intel bekommt die weltwirtschaftlichen Probleme von der Euro-Schuldenkrise bis zur mauen US-Konjunktur zu spüren. "Wegen des herausfordernden makroökonomischen Umfelds wird unser Wachstum langsamer sein als wir erwartet hatten", erklärte Konzernchef Paul Otellini am Dienstag. Intel traut sich statt eines Umsatzplusses im Gesamtjahr im hohen einstelligen Prozentbereich nun nur noch ein Wachstum von 3 bis 5 Prozent zu.

Anzeige

Umsatz gestiegen, Gewinn gesunken

Die Aussage hat Gewicht in der Branche: Ohne die Chips der Kalifornier würde in der Computerwelt so gut wie nichts funktionieren. So treiben Intel-Prozessoren vier von fünf PCs an. Schwachpunkt ist jedoch das Geschäft mit den boomenden Tablet-Computern und Smartphones, in denen zumeist ein Herz schlägt, dass auf der Technologie des britischen Entwicklers ARM beruht.

Intels Umsatz im zweiten Quartal stieg um 4 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar (11 Milliarden Euro). Das größte Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete der Konzern mit Chips für leistungsstarke Firmenrechner und Speichersysteme, wie sie zum Betrieb des Internet genutzt werden. Der Gewinn sank angesichts hoher Entwicklungskosten jedoch um 4 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar.

Neue Ultrabooks versprochen

Intel hat heftig in stromsparende Chips für die neuen mobilen Geräte investiert, um hier den Anschluss wiederzufinden. Konzernchef Otellini versprach für das zweite Halbjahr zahlreiche Neuvorstellungen - auch bei den Ultrabooks. Die Verkäufe dieser leichten und schlanken Notebooks sind nach Angaben der Marktforschungsfirma Gartner bislang winzig, was am vergleichsweise hohen Preis liegen dürfte.

Die Anleger scheinen von Intels eingetrübten Aussichten für das restliche Jahr nicht sonderlich überrascht worden zu sein. Nachbörslich fiel die Aktie nur leicht. Kürzlich hatte bereits der kleinere Rivale AMD vor einem eingetrübten Geschäft gewarnt. Überdies hatten die Marktforscher von Gartner von stagnierenden Auslieferungen neuer PC berichtet.

Neben der wirtschaftlichen Unsicherheit hielt auch die steigende Beliebtheit von Tablet-Computern und Smartphones viele Käufer von der Anschaffung eines neuen Rechners ab. Neuer Schwung in den Markt könnte das im Herbst erscheinende Microsoft-Betriebssystem Windows 8 bringen.

Saskia Brintrup / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 28.11.2014
"Black Friday": Die Rabatt-Aktionen im Überblick
Telekom: "MagentaZuhause Hybrid" ab sofort bestellbar - LTE ohne Drossel-Limit
Oneplus One am Black Friday ohne Einladung erhältlich
Flatrates zum Verschenken: Tchibo bietet Jahres-Pakete für Smartphone und Tablet
helloMobil und Phonex: LTE-Allnet-Flats wieder ab 9,95 Euro
Verbraucherschützer: MeinPaket verwirrt mit Gutschein-Kaskaden
Internetriese unter Druck: Was fordert Europa von Google?
"Black Friday" bei Gravis: Schnäppchen oder nicht?
Donnerstag, 27.11.2014
Große Mehrheit dafür: Zugang zu Internet sollte Menschenrecht sein
BREKO-Netzbetreiber: Highspeed-Internet für 1 Million Haushalte für 2015 geplant
Einheitlicher Markenauftritt: Kabel BW heißt ab 2015 auch Unitymedia
Schlechte Verkaufszahlen: iPhone 5c wird 2015 eingestellt
Weihnachtsgeschäft: Deutsche Post DHL rechnet mit mehr als 8 Millionen Paketen pro Tag
Neue Kritik an Uber: Android-App sammelt massiv Daten
Vodafone bietet LTE in 33 Ländern - ab 2015 mit bis zu 225 Mbit/s surfen
Weitere News
Neues Handy?
Wer ein Handy ohne Vertrag sucht, kann inzwischen aus vielen aktuellen Modellen auswählen: Soll es ein Touchscreen Handy sein oder ein Klapphandy?
Auch viele Discounter bieten zu ihrer SIM-Karte ein Prepaid Handy zum günstigen Preis an.
Provider Wechsel
DSL Speed Test gemacht und nun unzufrieden mit der DSL Leistung?
Jetzt Kosten für den DSL Anschluss senken und neuen Telefonanbieter suchen.
Günstige Angebote der wichtigsten Internet Provider auch inklusive DSL Modem in der Übersicht.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs