Anzeige:
Mittwoch, 18.07.2012 09:31

Symantec: Signatur-Update führte zu Abstürzen

aus dem Bereich Computer

Ein Fehler in einem automatisch ausgelieferten Signatur-Update für diverse Sicherheitsprogramme des Software-Herstellers Symantec hat Ende vergangener Woche zahlreiche Computer mit dem Betriebssystem Windows XP lahmgelegt. Nach Installation der Dateien stürzten die Rechner mit einem "Blue Screen" ab und ließen sich zunächst nicht mehr verwenden.

Anzeige

Unerwartete Wechselwirkung mit Treibern

Laut Symantec zeigte sich das Problem allerdings nur auf Systemen, die sowohl über eine hauseigene Anti-Viren-Lösung als auch bestimmte Drittanbieter-Software verfügten. Betroffen waren die Symantec-Suiten Endpoint Protection in den Varianten 12.1, Small Business Edition 12.1 und .cloud sowie die Norton-Ausgaben 2010, 2011, 2012 beziehungsweise 360 in Version 4 und 5.

Allen Programmen gemein ist dabei eine proaktive, verhaltensbasierte Erkennungstechnologie namens SONAR, die beim Aufspüren noch unbekannter Schädlinge behilflich sein soll. Nachdem Symantec vom 11. auf den 12. Juli über Live-Update eine neue Signatur-Datei für SONAR bereitgestellt hatte, häuften sich die Berichte unerklärlicher Abstürze. Daraufhin wurde der Aktualisierungsvorgang nach insgesamt acht Stunden gestoppt.

Symantec stellt Workaround zur Verfügung

Als Ursache identifizierte der Hersteller eine unerwartete Wechselwirkung des ausgelieferten SONAR-Updates mit dem Windows XP Cache Manager und bestimmten Dateisystem-Treibern anderer Programm-Installationen. Letztere umfassten unter anderem die Produkte Novell ZenWorks, PGP Whole Disk Encryption, Sophos LanCrypt und SlySoft Virtual CloneDrive.

Für Systeme, die sich nicht mehr starten lassen, hat Symantec einen Workaround veröffentlicht. Demzufolge ist zunächst ein Neustart des Rechners im sogenannten Safe Mode (ohne Netzwerktreiber) durch Drücken der Taste F8 während des Boot-Vorgangs notwendig. Anschließend muss der fehlerhafte Signatur-Ordner 20120711.011 im Verzeichnis C:Documents and SettingsAll UsersApplication DataSymantecSymantec Endpoint ProtectionCurrentVersionDataDefinitionsBASHDefs gelöscht werden. Weitere Informationen sind über die Symantec-Homepage abrufbar.

Christian Wolf
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 29.05.2015
Apple kauft Münchener Software-Startup Metaio
Google Maps geht offline - Navigation ohne Internetverbindung angekündigt
Lenovo ThinkPad 10: Ein Tablet für das Unternehmen
Neues von Google: Details zu Android M, schlaue Foto-App und helfende Smartphones
Donnerstag, 28.05.2015
Kamera-Spezialist GoPro will Drohne als Zubehör herausbringen
Forscher: Millionen Datensätze von App-Nutzern ungeschützt
FRK prüft Vorgehen gegen Fusion von Unitymedia und Kabel BW
TP-Link: Firmware-Updates schützen Router vor NetUSB-Sicherheitslücke
Huawei: Honor 6 Plus, P8 und P8 Lite ab sofort im Handel
Adblock Plus setzt sich vor Gericht durch
CeBIT ergänzt einjährigen Messerhythmus um Themen-Konferenz im Herbst
Widerstand in der SPD gegen Vorratsdatenspeicherung
Vodafone Prepaid: Sieben neue CallYa-Optionen ab sofort zubuchbar
Apple-Manager: "Das Auto ist das ultimative Mobil-Gerät"
"NYT": Google will Bezahlsystem "Android Pay" vorstellen
Weitere News
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs