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Mittwoch, 18.07.2012 00:01

Google nimmt Youtube-Rekorder ins Visier

aus den Bereichen Computer, Sonstiges

Streaming ist wie Fernsehen - daher ist das Speichern der Musikvideos bei Youtube nicht vorgesehen. Dennoch gibt es etliche Möglichkeiten, die Daten auf dem eigenen PC zu sichern. Jetzt geht Google gegen Betreiber solcher Dienste vor, viele Nutzer sehen das kritisch.

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Google gegen Aufzeichnung von YouTube-Videos

Youtube will das neue Fernsehen sein. Den neuen Videorekorder dazu mag die Youtube-Mutter Google jetzt aber nicht länger tolerieren. Der Internet-Konzern hat Anbieter von Webdiensten angeschrieben, dass ihre Angebote zur Aufzeichnung von Musikvideos gegen die Nutzungsbedingungen von Youtube verstießen. Eine Online-Petition, die das kritisiert und Google zu Gesprächen über eine Lösung des Konflikts aufruft, wurde in gut zwei Wochen von mehr als 850.000 Internet-Nutzern unterzeichnet.

Er habe im Juni eine Unterlassungsaufforderung von Google bekommen, sagt der 21-jährige Informatik-Student Philip Matesanz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Ich habe daraufhin um ein Telefongespräch gebeten. Aber Google hat die kleine Keule ausgepackt und angefangen, meine Server zu blockieren. Ich kann jetzt nur noch sehr eingeschränkt auf YouTube zugreifen."

Google will an Streaming festhalten

Als Begründung erklärt Google: "Dienste wie youtube-mp3.org schaden nicht nur den kreativen Menschen, die Youtube zur Veröffentlichung und Förderung ihrer Inhalte nutzen, sondern letztlich auch der gesamten Youtube-Community." Das Video-Portal will am Streaming-Prinzip festhalten: Hier werden die Video- und Audiodaten direkt im Netz übertragen, ohne dass eine Download-Möglichkeit vorgesehen ist. In den Nutzungsbedingungen zu Youtube erklären sich die Nutzer damit einverstanden, "nicht über irgendwelche andere Technologien oder Mittel als die Video-Wiedergabeseiten der Webseite selbst" auf die Inhalte zuzugreifen.

Matesanz hat seine Webseite youtube-mp3.org schon 2009 gestartet. Dort kann man die Internet-Adresse zu einem Youtube-Musikvideo eingeben und erhält dann eine MP3-Datei der Musik. An manchen Tagen habe es ein paar Millionen Zugriffe auf die Webseite gegeben, sagt Matesanz. Er schaltete auch Werbung auf der Seite, die Einnahmen daraus seien für ihn aber nie im Vordergrund gewesen. "Die Entwicklung des Dienstes ist für mich spannender als mein Studium", sagt der Student der Fachhochschule Hannover. "Eigentlich wollte ich immer mal bei Google arbeiten. Aber ich bin jetzt sehr enttäuscht, wie Google mit seinen eigenen Ansprüchen und dem erklärten Vorsatz umgeht, immer zuerst an die Nutzer zu denken."

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 also jetzt ist mir alles klar ... (7 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von NiteOwl am 28.07.2012 um 16:09 Uhr
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