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Dienstag, 17.07.2012 13:34

Ausgespult: Facebook schluckt Spool

aus dem Bereich Sonstiges

Wenn Facebook heute auf Shopping-Tour geht, müssen zwei Dinge stimmen: Der Preis und die Leistung. Bei Spool hat es offenbar gepasst: Der Bookmark-Dienst ging jetzt ins Zuckerberg-Netz – und zwar nach Medienberichten zu günstigen Konditionen. Dabei reizte die Netzwerk-Macher offenbar weniger die Geschäftsidee des Dienstes, Online-Webseiten und Videos offline verfügbar zu machen. Denn kurz nach dem Einkauf schloss Spool erst einmal seine Pforten.

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Facebook: Mobil ist Trumpf

Interessanter ist möglicherweise das Gehirn der Macher dahinter. Denn Facebook ist wie viele Anbieter auf der Suche nach neuen Entwicklern. Mit Spool hofft man offenbar, den Mobilbereich weiter stärken zu können. Denn immer mehr Nutzer loggen sich unterwegs in die Plattform ein – der Desktop-PC verliert hier an Bedeutung.

Offenbar kriecht das Spool-Team begeistert unter die Fittiche des Internet-Goliath, womöglich in der Hoffnung, mit dem Internet-Riesen im Rücken etwas bewegen zu können. Der Bookmark-Dienst des Unternehmens war nie aus der Beta-Phase herausgekommen.

"Wir sind stolz, unsere Visionen künftig als Teil von Facebook verfolgen zu können", frohlocken sie im Spool-Blog über den Deal. Spool-Kunden erhielten eine E-Mail, die im HTML-Anhang ihre Lesezeichen enthält, und werden an die ehemaligen Konkurrenten Pocket und Delicious verwiesen.

Im Facebook-Imperium sind bereits mehrere Online-Dienste aufgegangen. Eine Milliarde Dollar blätterten Zuckerberg und Co für die Foto-Plattform Instagram hin. Auch die datenschutzrechtlich umstrittene Software zur Gesichts-Erkennung des israelischen Unternehmens Face.com passte ins Portfolio, um das Netzwerk für die 900 Millionen Nutzer attraktiver, aber auch gläserner zu machen.

Dorothee Monreal
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