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Freitag, 13.07.2012 16:04

QSC schließt Glasfaser-Kooperation mit e.wa riss

aus dem Bereich Breitband

Der Aufbau schneller Glasfasernetze findet in Deutschland größtenteils regional statt. Vielfach sind es Stadtnetzbetreiber, die in ihrem Versorgungsgebiet schnelle Internetzugänge per FTTH oder FTTB anbieten. Um schneller eine größere Auslastung in ihrem Netz zu realisieren, setzen immer mehr Provider auf Open Access-Lösungen und öffnen ihre Infrastruktur für überregionale Anbieter. Die Kölner QSC AG, Anbieter für ITK-Services, geht verstärkt Kooperationen mit solchen Stadtnetzbetreibern ein und hat nun eine Open-Access-Partnerschaft mit der e.wa riss Netze GmbH aus Biberach abgeschlossen. QSC betreibt eine offene Plattform für Glasfaser-Anschlüsse.

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Bis zu 100 Mbit/s in Biberach und Umgebung

Die e.wa riss Netze GmbH baut in Biberach und Umgebung die Netzinfrastruktur auf Glasfaserbasis aus. Den Fokus legt der Stadtnetzbetreiber dabei vor allem auf bislang mit Breitband unterversorgte Gebiete. Der mit QSC geschlossene Vertrag verschafft dem regionalen Anbieter eine höhere Auslastung seines Netzes. QSC kann seinen Wholesale-Partnern künftig innerhalb der e.wa-riss-Infrastruktur Internetanschlüsse mit Download-Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) anbieten.

"Wenn ein Netzbetreiber in den Ausbau investiert, muss zur Amortisierung der Kosten schnell Traffic auf das Netz. Zwar gibt es ausreichend Nachfrager, aber dazu muss ein Infrastrukturanbieter erst einmal mit allen Nachfragern einzeln Verträge aushandeln, Netzzugang schaffen und die Operations-Prozesse abstimmen", erläutert QSC-Vorstand Arnold Stender. Diese Aufgabe übernehme QSC und trete dabei als neutraler Vermittler auf. Das Kölner Unternehmen konnte zuvor bereits Open-Access-Kooperationen mit NetCologne, wilhelm.tel, HL komm, R-KOM sowie den Stadtwerken Herne abschließen.

Jörg Schamberg
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