Anzeige:
Donnerstag, 12.07.2012 17:31

Astra SAT-IP: Sat-TV für Tablets, Smartphones & Co

aus dem Bereich Breitband

Der Satellitenbetreiber SES und das Tochterunternehmen Astra bereiten den nach eigenen Angaben nächsten "Quantensprung" des Satellitenfernsehens vor. Nachdem Ende April die analogen Sat-TV-Transponder abgeschaltet worden sind, steht nun die Einführung des neuen Kommunikationsprotokolls SAT-IP an, das sich zu einem offenen, herstellerunabhängigen europäischen Standard entwickeln soll. Künftig lässt sich damit Satellitenfernsehen auch auf Geräten ohne integrierten Sat-Receiver wie beispielsweise Tablet-PCs, Smartphones oder Spielkonsolen empfangen. SES und Astra stellten SAT-IP im Rahmen des "IFA Innovations Media Briefing" am Donnerstag in Berlin vor.

Anzeige

SAT-TV per WLAN, Ethernet oder Powerline

SES Astra SAT-IP

Bislang findet das Fernsehen aus dem All den Weg zum TV im heimischen Wohnzimmer über in der Wohnung verlegte Coaxkabel. SAT-IP erlaubt dagegen eine flexiblere Nutzung von Satellitenfernsehen und wird über das Heimnetzwerk per Ethernet, WLAN, Powerline oder Glasfaser an beliebige IP-Endgeräte gesendet. Der Vorteil der neuen Lösung: Zusätzlicher Verkabelungsaufwand entfällt.

Zur Ende August startenden Internationalen Funkausstellung (IFA) sollen bereits erste SAT-IP-Geräte in Form von Konverterboxen erhältlich sein, die quasi als "Server" fungieren und die umgewandelten Signale zu den Empfangsgeräten transportieren. Zunächst sollen sie bis zu vier TV-Kanäle gleichzeitig an vier verschiedene Endgeräte übertragen können. Schon bald sollen Versionen mit acht Tunern folgen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen SAT-IP-geeignete Satelliten-Receiver oder IP-LNBs auf den Markt kommen.

Auch HD-Übertragung ohne Abstriche möglich

Bei der Übertragung der Sat-TV-Programme soll es laut SES keine Qualitätsabstriche geben, die Nutzung einer Internetverbindung ist nicht erforderlich. Tablets, Smartphones, SmartTVs und Co müssen lediglich über eine geeignete Software verfügen. Ein Software-Update soll viele Geräte SAT-IP-fähig machen können. Alternativ ist der Zugriff per App möglich. Die verfügbaren Übertragungsbandbreiten sollen über Ethernet oder moderne Powerline-Adapter bei mindestens 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) liegen. Gleichzeitig übertragen lassen sich damit acht HD-Programme oder 25 bis 30 SD-Programme. Bei Nutzung von WLAN steht, auch abhängig von der Entfernung zum Router und von Störungen durch Nachbarnetze, weniger Bandbreite zur Verfügung. Der Sat-TV-Nutzer kann selbst entscheiden, welche Technik er nutzt.

Nutzung von SAT-IP ist kostenlos

Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer Astra Deutschland weist auf einen für die Kunden wichtigen Punkt hin: "Für die Übertragung der TV-Programme ins heimische IP-Netzwerk fallen keine Gebühren an, SAT-IP ist bis auf die Anschaffung der nötigen Hardware kostenlos." Elsäßer hebt auch die Vorteile für die TV-Sender hervor, da sie nun mehr Endgeräte erreichen und ihre Reichweite steigern können.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Gibt es eigentlich schon (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von RcRaCk2k am 13.07.2012 um 10:24 Uhr
 Suche

  News
Freitag, 27.03.2015
Intel und Micron: Neue 3D-Speicherkarte fasst mehr als zehn Terabyte Daten
Simply: 250 Frei-Minuten, 250 Frei-SMS und 1-GB-Internet-Flat für 9,95 Euro
Apple-Chef Tim Cook will sein gesamtes Vermögen spenden
Koalition für bessere Computer-Bildung - Appell an die Länder
Deutsche Banken kündigen Paypal-Konkurrenten an
Vom Netz auf die Straße - Online-Händler öffnen reale Läden
Donnerstag, 26.03.2015
Osterurlaub geplant? Verbraucherzentrale warnt vor Roaming-Kosten
YouTube plant Streaming von eSports und Live-Gaming
Neue "Marktwächter" für Finanzen und Internet-Angebote starten
"Periscope": Twitter startet eigene Live-Streaming-App
BITKOM: 44 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland
Android unsicher: Trojaner bei App-Installation untergejubelt
Putzhilfe gesucht? Helpling schaltet mehr Telefone frei - mit 43 Millionen Euro
Überraschender Chefwechsel bei Sky Deutschland
Amazon unzufrieden mit US-Erlaubnis für Drohnen-Tests
Weitere News
VDSL Verfügbarkeit
VDSL Neukunden profitieren von Startguthaben und kostenloser Hardware wie einem Router oder einem Mediacenter.
Jetzt die Telekom VDSL Verfügbarkeit an ihrem Ort prüfen, nach Vodafone VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit klären.
Neues Handy?
Wer ein Handy ohne Vertrag sucht, kann inzwischen aus vielen aktuellen Modellen auswählen: Soll es ein Touchscreen Handy sein oder ein Klapphandy?
Auch viele Discounter bieten zu ihrer SIM-Karte ein Prepaid Handy zum günstigen Preis an.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs