Anzeige:
Donnerstag, 12.07.2012 12:36

Rapidshare geht schärfer gegen illegale Kopien vor

aus dem Bereich Sonstiges

Rapidshare gilt der Musik- und Filmbranche als Eldorado für Raubkopierer. Die Plattform will dieses Negativ-Image loswerden, indem sie mehr gegen die illegale Verbreitung von Inhalten tut. Die größten Kritiker sind aber immer noch skeptisch.

Anzeige

Drehscheibe für illegale Kopien

Rapidshare haftet der Ruch des Verbotenen an. Der Online-Speicherdienst diente lange als eine Drehscheibe für illegale Kopien von Musik und Kinofilmen, Computerspielen und Software - in der Medienbranche ist er auch heute als Selbstbedienungsladen für Raubkopierer verschrien. Doch das Unternehmen tut mittlerweile mehr gegen die illegale Verbreitung von Blockbustern und Chart-Hits. An diesem Donnerstag verhandelt der Bundesgerichtshof (BGH) über die Frage, ob Rapidshare genug tut.

Rapidshare ist ein so genannter Filehoster: Nutzer können unkompliziert Dateien auf den Servern des Unternehmens ablegen und diese per Link anderen zur Verfügung stellen. Der Anbieter ist somit Online-Speicher und Verteilstation zugleich. Das ist per se nicht verboten. Nutzer können etwa selbst gedrehte Urlaubsvideos an ihre Freunde verschicken - aber eben auch illegal kopierte Filme oder Songs verbreiten.

Rapidshare sucht von sich aus nach verdächtigen Inhalten

Als "Kopiermaschine" bezeichnet der US-Verband der Musikindustrie RIAA (Recording Industry Association of America) deswegen solche Portale. Rapidshare steht für die Organisation in einer Reihe mit Megaupload - jenem Dienst, den die US-Bundespolizei FBI im Januar mit einer spektakulären Aktion vom Netz genommen hatte. Auch das aktuelle Verfahren vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe dreht sich um illegale Kopien: Die Richter müssen urteilen, ob die Plattform genug dagegen tut, dass geschützte Werke öffentlich zugänglich gemacht werden.

Rapidshare beteuert, gegen illegale Kopien vorzugehen - "wir haben nicht erst vor ein paar Monaten angefangen", betont Geschäftsführerin Alexandra Zwingli. Das Unternehmen setzt auf zwei Mittel: Es schmeißt notorische Raubkopierer raus und sucht von sich aus nach verdächtigen Inhalten.

Dafür hat Rapidshare eine "Anti-Abuse-Abteilung" eingerichtet, die gegen Rechtsverstöße vorgehen soll. 17 der insgesamt 60 Mitarbeiter suchen nach Nutzern, die immer wieder Filme, Lieder oder Spiele illegal verbreiten. "Die Maschinen helfen, Verdachtsfälle aufzudecken. Die Entscheidung wird dann von einem Mitarbeiter überprüft", erklärt der Rechtsanwalt Daniel Raimer, der das Unternehmen vertritt. Das seien "relativ viele" - wie viele, legt der Anbieter aber nicht offen.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 31.10.2014
Tele Columbus startet "3er Kombi 50" mit Internet, Telefon und HDTV ab 19,99 Euro
Nintendo will mit Mikrowellen-Sensoren Schlafqualität überwachen
Samsung verkauft mehr Smartphones, Apple verdient mehr daran
Google-Gebühr in Spanien kommt ab 2015: Urheberrechts-Reform verabschiedet
Android-Erfinder Andy Rubin verlässt Google, gründet Startup-Inkubator
Halloween-Schnäppchen bei helloMobil und Phonex: LTE-Tarif ab 9,95 Euro
Ungarn zieht umstrittene Internet-Steuer nach massiven Protesten zurück
Breitband-Förderungen und NetCologne-RWE-Kooperation: Windeck und Eitorf erhalten Glasfaser
Immer mehr Verbraucher meiden US-Internetdienste
Donnerstag, 30.10.2014
Filesharing-Drosselung: Kabel Deutschland stellt Bestandskunden auf aktuelle AGB um
Fonic startet als erster Mobilfunkanbieter Bewertungsportal
Über 100 Euro sparen: Amazon bietet 40 Apps zum kostenlosen Download an
Rabatt-Feuerwerk bei simply, maXXim und BigSIM - LTE-Tarif ab 9,95 Euro
KAMP DHP im Kurztest: Virtuelles Rechenzentrum einfach per Mausklick erstellen
Sky und Warner Bros. verlängern Kooperation: Blockbuster für Pay-TV gesichert
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Hoster
Mit dem eigenen Clan auf der Suche nach einem Gameserver mit integriertem Teamspeak für mehr Spielspaß?
Oder brauchen Sie etwa einen vServer mit Unterstützung für POP3, IMAP und SMTP um ihre E-Mails zu verwalten?
Auch wenn nur Webspace für eine eigene Homepage oder die Internetseite des Vereins gesucht wird: Der richtige Hoster bietet alles.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs