Anzeige:

Mittwoch, 11.07.2012 12:40

Google: Millionenstrafe für Datenschutzverstoß

aus dem Bereich Sonstiges

Die Vorwürfe gegen Google wiegen schwer. Der US-Suchmaschinenbetreiber soll den Datenschutz in Apples Browser Safari ausgehebelt haben. Doch nun kann sich Google laut übereinstimmenden Medienberichten offenbar von den Anschuldigungen freikaufen. Im Rahmen eines Vergleichs mit Apple soll Google laut Nachrichtenagentur AP eine Strafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar zahlen.

Anzeige

Höchste jemals verhängte FTC-Strafe

Apple hatte Google beschuldigt, die Safari-Datenschutzeinstellungen mit einem Trick umgangen zu haben. Dadurch konnte Google selbst dann Tracking-Cookies setzen, wenn die Nutzer dies per Einstellung untersagt hatten. Die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) muss dem Vergleich von Apple und Google noch zustimmen.

Der Betrag von umgerechnet rund 18,3 Millionen Euro wäre die höchste von der FTC jemals verhängte Strafe. Andere Unternehmen sollen damit offenbar von einem Missbrauch des Datenschutzes abgeschreckt werden. Nach Apple preschte im Februar auch Microsoft gegen den Suchmaschinenbetreiber vor. Google soll den Datenschutz im Internet Explorer umgehen.

Google zahlt Strafe aus der Portokasse

Google selbst gibt sich unschuldig. Nach Angaben eines mit den Verhandlungen vertrauten Insiders wird der US-Konzern trotz Einwilligung in den Vergleich kein Fehlverhalten zugegeben. Google setze auf die "höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards", persönliche Informationen seien durch die im Safari-Browser verwendete Technik nicht gesammelt worden.

Dem Suchmaschinenbetreiber dürfte die Zustimmung zu dem Vergleich leicht fallen, da sich die Millionenstrafe sozusagen aus der Portokasse bezahlen lässt. Google hat Rücklagen in Höhe von knapp 40 Milliarden Euro angehäuft, in diesem Jahr sollen rund 37,4 Milliarden Euro als Einkünfte in die Kassen des Internetkonzerns fließen.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 17.04.2014
Amazon-Mitarbeiter streiken wieder - in Bad Hersfeld und Leipzig
Kim Dotcom soll Vermögen zurückerhalten
Google: Fallende Werbepreise nagen am Gewinn
Google reicht Patent für Kamera-Kontaktlinse ein
Springer-Chef Döpfner: "Wir haben Angst vor Google"
Mittwoch, 16.04.2014
SBBS und Gilat: Sat-Internet mit bis zu 20 Mbit/s über Astra 2E
Türkei: Twitter & Co. sollen Büros eröffnen
Gewerkschaft der Polizei: Verzicht auf Vorratsdatenspeicherung wäre "Katastrophe"
"Heartbleed"-Lücke: BSI sieht Gefahr noch nicht gebannt
Oracle stopft kritische Sicherheitslücken in Java
BSI warnt vor Phishing-Mails mit BSI-Logo
Nach Undercover-Doku: Zalando verklagt RTL-Reporterin
simply: Neue EU-Tarife kontern Roaming-Kosten
1&1 All-Net-Flat Special: Neuer Smartphone-Tarif inklusive HTC One oder Galaxy S4
Telekom "Data Comfort": Neue LTE-Datentarife für Tablet und Notebook
Weitere News
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
VDSL Angebote
Mit 50 Mbit/s im Internet surfen - VDSL macht es möglich. In immer mehr Regionen ist der schnelle DSL Anschluss verfügbar.
Neben T-Home VDSL kann inzwischen auch Vodafone VDSL sowie 1&1 VDSL und Alice VDSL bestellt werden.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs