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Dienstag, 10.07.2012 15:37

Windows Server 2012 ab September verfügbar

aus dem Bereich WebHosting

Parallel zur Bekanntgabe der Windows-8-Markteinführung hat Microsoft sich zum Handelsstart des neuen Server-Betriebssystems Windows Server 2012 geäußert. Dieses werde in der ersten Augustwoche an die Hardware-Partner ausgeliefert und stehe ab September weltweit auch für Endkunden zur Verfügung, teilte Microsoft-Entwicklungsleiter Jeffrey Snover am Montag auf dem Windows Server Blog mit.

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Mehr als 500.000 Vorab-Downloads

Windows Server 2012 könnte dabei zu einem echten Verkaufserfolg avancieren. Zumindest das Interesse an der neuen Ausgabe ist hoch wie nie. Laut Snover wurden die kostenfrei erhältlichen Vorab-Versionen bereits mehr als 500.000 Mal heruntergeladen. Die Zahl der Downloads liege damit höher als bei jeder anderen Variante von Windows Server. Erhältlich ist der Release Candidate weiterhin über das TechNet Evaluierungscenter. Das Programm kann innerhalb des Testzeitraums uneingeschränkt genutzt werden.

Windows Server 2012 erscheint in vier Editionen, die auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse und Anwendungsfälle ausgerichtet sind. Während sich die Premium-Ausführung Datacenter an größere Unternehmen mit stark virtualisierten Cloud-Umgebungen richtet, eignet sich Standard für geringfügig oder nicht-virtualisierte Umgebungen. Beide Pakete enthalten die gleichen Funktionen, unterscheiden sich aber in den inkludierten Virtualisierungsrechten. Die Beschaffungskosten berechnen sich jeweils nach der Anzahl der Prozessoren pro Server sowie der Menge an Benutzern. Pro Datacenter-Lizenz werden dabei rund 4.800 Dollar (rund 3.900 Euro) fällig, für die Standard-Lösung müssen 880 Dollar (rund 715 Euro) gezahlt werden.

Windows Server 2012 "Essentials" ersetzt auch "Windows Home Server"

Ab Windows Server 2012 Essentials rechnet Microsoft ausschließlich pro Server ab. Eine Lizenz kostet dabei 425 Dollar (rund 345 Euro). Die dritte Edition bietet keinerlei Virtualisierungsrechte und weniger Features, unterstützt lediglich Server mit bis zu zwei Prozessoren und stellt maximal 25 Benutzerkonten zur Verfügung. Sie zielt sowohl auf kleinere Unternehmen als auch den Heimnutzer. Künftig nicht mehr weiterentwickelt wird im Gegenzug Windows Home Server. Die aktuelle Version 2011 kann laut einem aktuellen FAQ-Dokument nur noch bis Ende 2013 erworben werden; OEM-Industriepartner erhalten bis Ende 2025 Zugriff.

Neu für Erstausrüster und Hardware-Hersteller vorgesehen ist zudem Windows Server 2012 Foundation mit 15 Benutzerkonten. Weitere Informationen zu Windows Server 2012 sind über die Microsoft-Homepage abrufbar.

Christian Wolf
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