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Dienstag, 10.07.2012 13:28

Telekom und Bahn wehren sich gegen Metalldiebe

aus dem Bereich Sonstiges

Im Kampf gegen den zunehmenden Metalldiebstahl will die Wirtschaft jetzt an einem Strang ziehen. Die großen Infrastrukturbetreiber Bahn, Telekom und RWE wollen sich künftig gegenseitig informieren und Maßnahmen auch zusammen mit der Polizei abstimmen. Außerdem soll ein elektronisches Frühwarnsystem entwickelt werden. "Unser Ziel ist es, den Rohstoffdiebstahl vom Ort des Geschehens bis in die Absatzkette hinein einzudämmen", erklärte Gerd Neubeck, Leiter der Konzernsicherheit der Deutschen Bahn, am Montag. Im Frühsommer 2013 sei zudem ein Buntmetallgipfel geplant.

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Ziel: Absatzwege abschneiden

Auch der Verkauf der gestohlenen Rohstoffe soll erschwert werden. Dazu sollen die Metallhändler mit einbezogen werden. "Durch das gemeinsame und koordinierte Vorgehen mit Verband, Unternehmen und unseren Mitgliedsbetrieben wollen wir die kriminellen Kreisläufe unterbrechen und den Tätern den Absatzweg abschneiden", sagte der Präsident des Verbands Deutscher Metallhändler, Thomas Reuter. Zudem sollen neue Sicherheitsmaßnahmen entwickelt werden. "Mit innovativen Forschungsprojekten können wir unsere sensible Infrastruktur schützen", betonte Michael Schoofs von Energiekonzern RWE.

Allein bei den drei Konzernen haben sich die durch Metalldiebe verursachten Schäden im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt. Wurden 2010 noch 11 Millionen Euro Schaden registriert, waren es 2011 bereits etwa 20 Millionen Euro. Hinzu kommt der Ärger für die Kunden durch verspätete Züge, ausgefallene Telefon- und Datenleitungen und Engpässe bei der Stromlieferung. Allein bei der Bahn waren Züge im vergangenen Jahr insgesamt 150.000 Minuten verspätet. Seit vergangenen Sommer setzt der Konzern künstliche DNA im Kampf gegen die Metalldiebe ein und markiert damit die Gleise. So sollen Diebesgut und Täter leichter identifiziert werden können.

Hayo Lücke / dpa
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