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Montag, 09.07.2012 19:11

Jolla: Startup will MeeGo-Smartphones bauen

aus dem Bereich Mobilfunk

Mit der Entscheidung Nokias, sein Schicksal in die Hände Microsofts und dessen Betriebssystem Windows Phone zu legen, war bereits klar, dass das im Juni letzten Jahres vorgestellte Nokia N9 auf MeeGo-Basis mit ziemlicher Sicherheit ein Einzelstück bleiben wird. Zwar lieferten die Finnen bislang bereits drei Software-Updates, den Weggang zahlreicher Entwickler konnten sie jedoch nicht verhindern. Ein Teil der Experten arbeitet seit Ende letzten Jahres in einem Startup mit Namen Jolla. Nun kündigte das junge Unternehmen an, bis Jahresende eigene Smartphones auf MeeGo-Basis vorzustellen.

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Eigenes Betriebssystem auf MeeGo-Basis

Finanziert wird das Projekt von verschiedenen internationalen sowie finnischen Investoren. Nähere Details wurden noch nicht genannt. Über Twitter teilte Jolla lediglich mit, als Plattform werde ein eigenes Betriebssystem mit spezifischer Benutzeroberfläche zum Einsatz kommen, das sowohl ARM- als auch x86-CPUs unterstützt. Zunächst solle der Fokus auf Mobiltelefonen liegen, später könnten aber auch Tablet-PCs hinzukommen. Der Quelltext des neuen Systems soll weitgehend öffentlich zugänglich sein.

Das Linux-System MeeGo basiert auf Nokias Maemo sowie Intels Moblin-Plattform, ging aber im September 2011 offiziell in das von der Linux Foundation betriebene Open-Source-Projekt Tizen über. Das Nokia N9 ist dabei eines der wenigen MeeGo-Geräte, die jemals in den Handel gelangten. In Deutschland war das mit den Windows-Phone-Modellen Lumia 800 und Lumia 900 optisch verwandte Smartphone allerdings nie offiziell erhältlich.

Christian Wolf
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